Zoo Bilder Workflow

Zoo Bilder Workflow

Zeit mein Versprechen aus dem letzten Beitrag einzulösen und euch meinen Workflow der Zoo-Bilder zu zeigen! Ich fange bei der Tasche an und höre mit dem Lightroom-Import für das fertige Bild auf.

 

Bevor wir geistig nochmal meine Tasche packen, sollten wir mal überlegen welche Grund-Idee dahinter steckte. Ich wollte wie im vorherigen Post bereits erwäht ein richtig cooles Charakter-Potrait von einem Affen. Ich hatte also eine richtige Idee im Kopf und möchte euch empfehlen das auch zu machen. Überlegt was ihr wollt und zwar möglichst genau. Wenn euch was dazwischen kommt, könnt ihr immer noch genügend spontan sein 😉

Damit stand schon mal fest was ich alles für dieses „Projekt“ brauchte:

Zoo Bilder Workflow

Ich liebe dieses Potrait. Der Kamerad hier zeigt so richtig Charakter finde ich 🙂

 

Zusätzlich mitgenommen habe ich trotzdem mal das 18-55 und das 55-250. Gebraucht habe ich sie aber nicht. Wem allerdings ein solches Tele zu groß ist, der kann natürlich zu einem Canon Tele-Zoomobjektiv EF-S 55-250mm 1:4-5,6 IS STM greifen. Das bietet ne Top-Bildqualität, aber leider nur die halbe Brennweite.

 

Wie bin ichs vor Ort angegangen?

 

Erstmal Tele drauf und Streulichtblende hin. Sieht fett aus. Dazu noch der Batteriegriff. 1A!

Viele verachtende Blicke und ein paar anerkennende einiger Spiegelreflexfotografen bekommen. Also alles wie immer mit der Gerät…

 

Einstellungen an der Kamera?

 

Das kam ein bisschen auf die Brennweite und die Umgebung an.

Bei einer Brennweite von 500mm und einer Verschlusszeit von 1/400 kann man mit dem Sigma noch frei Hand schießen. (Respekt an Sigma an dieser Stelle, der Bildstabi ist erste Sahne).

 

Jetzt kommen wir zum Problem. 1/400 geht bei schattigen Bereichen schon mal zu Lasten der ISO. Und ISO 1600 sieht man bei meiner EOS 600D einfach. Das ist so, wird so bleiben und die Kunst liegt darin damit umzugehen. Wo bleibt sonst meine Herausforderung?

Heißt für mich im Klartext. Viel Brennweite bei schattigen oder Motiven in Hallen oder ähnlichen gab es entweder mit Rauschen oder aber mit Stativ oder aber mit weniger Brennweite.

 

Das Stativ habe ich mir übrigens gezielt gespart. Nicht einmal aus Faulheit (ok, vielleicht ein bisschen). Aber ich wollte es auch wissen! Wie weit kann ich mit meinem Tele gehen und dabei noch scharfe Bilder zaubern? Außerdem konnte ich bei Bedarf auch meine Kamera irgendwo auflegen oer außreichend stabilisieren. (Zum Beispiel bei den Erdmämmchen, die waren nämlich drinnen). Damit konnte ich dann runtergehen bis auf 1/250 bei 500mm.

 

Und wie habe ich jetzt konkret fotografiert?

 

Zeitvorwahl, je nach Brennweite und Situation bei 1/400 bis 1/160.

Blende wurde mir dann errechnet, war aber zu Gunsten ISO meist offenblendig und wenns mir von der Tiefenschärfe nicht mehr gepasst hat, dann musste einfach der manuelle Modus her.

ISO habe ich auf Auto gestellt, im Menü aber auf 1600 begrenzt, immer fein drauf geachtet und wenn es nur irgendwie ging es vermieden soweit hoch zu gehen.

Aber….

So ein Tele ohne Stativ produziert trotz sehr gutem Stabi trotzdem eine ganze Menge Ausschuss. Nicht nur das, nein, auch müssen die Tiere ja passend posen und nach dem man diese ja nicht anleiten kann, braucht das schon mal eine ganze Weile. Darum ist in diesem Fall viel Knipsen tatsächlich besser und der Serienbildmodus ganz klar im Vorteil.
So kam es dann das ich tatsächlich über 1500 Bilder mit heim gebracht habe…

 

Das Aussortieren in Lightroom:

Läuft bei mir fast immer nach dem gleichen Schema ab: Ich bewerte nach Sternen. 1 Stern = Müll, 2 Sterne = behalten, nur RAW,  3Sterne, RAW + Photoshop.

Das wäre ungefähr gleichzusetzen mit: 1 Stern = Schrott, 2 Sterne = gut, 3 Sterne = geil.

Und mein Potrait bekam natürlich drei Sterne.

Obwohl ich das ja eigentlich für Schwachsinn halte, zeige ich euch jetzt trotzdem mein Bild out of camera, also ganz ohne Bearbeitung….

 

Zoo Bilder Workflow

Ganz schön flaue Nummer oder?

 

Also gut, was fällt auf? Das Bild wirkt ein bisschen flau und zu langweilig für das Motiv. Da brauchts mehr „Bumms“.

Wie immer steht am Anfang die RAW-Entwicklung.

In meinem Fall habe ich folgende Einstellungen verwendet um folgendes Bild zu generieren:

 

Zoo Bilder Workflow

CAMERA-RAW Einstellungen

Zoo Bilder Workflow

Bild nach CAMERA-RAW

Übrigens: Ich öffne meine Bilder für Photoshop immer über Lightroom per Rechtsklick -> Bearbeiten in -> In Photoshop CC als Smartobjekt öffnen
So habt ihr immer ein fertiges Smarobjekt, an dem ihr sofort anpacken könnt UND Lightroom erstellt euch eine virtuelle Kopie. Sau praktisch!

 

Prinzipiell sind meine genauen Einstellungen egal, das Prinzip ist hier viel wichtiger. Ich habe die Tiefen aufgehellt um mehr Zeichnung in die Augen zu bekommen und die Lichter abgedunkelt um mehr Zeichnung ins Fell zu bekommen. Außerdem habe ich noch einen Radialfilter mit Wirkung nach außen auf das Gesicht angewandt um den Blick ein wenig zu lenken.

Retuschiert habe ich nur ein paar minimale Flecken, die kaum auffallen. Darum lade ich dazu jetzt kein extra Bild in den Beitrag.

Kommen wir nun zu einem heiklen Teil in der Retusche. Dodge and Burn…
Da ich hier ja von Anfang etwas mit Charakter wollte, habe ich etwas mehr gemacht.

 

Zoo Bilder WorkflowIch habe mit Dodge and Burn ein bisschen das Fell nachgezeichnet (dünner, dunkler Streifen mittig auf dem Kopf), die Wangen und Nase ein bisschen abgedunkelt und zudem noch die Augen etwas mehr leuchten lassen.

Und zu guter Letzt habe ich noch den Rand des Bildes ein bisschen abgedunkelt und leicht entsättigt. Fertig war das Bild.

 

Zoo Bilder WorkflowZoo Bilder WorkflowUnd direkt drunter zum Vergleich nochmal das Anfangsbild.

 

Ich hoffe das war ein bisschen interessant für euch!

 

Liebe Grüße,

euer Karlheinz

 

PS: Ihr wollt mehr solcher Beiträge, eventuell sogar als Desktop-Recording? Dann lasst mal was hören 🙂

Kreative Automobilfotografie Pavel Kaplun Erfahrung

Wie ihr ja bereits wisst, war ich am 21.11.2015 bei Pavels Kreativworkshop zur Automobilfotografie in Neumarkt (Oberpfalz) im historischen Maybachmuseum. Angereist bin ich mit dem Zug, da der Bahnhof zu Fuß nur 3 Minuten vom Museum entfernt ist.

Der Plan des Tages war vormittags im Museum zu fotografieren und nachmittags ein Composing á la Pavel Kaplun mit einem eigenen Bild zu erstellen. Außerdem stand in der Beschreibung, dass ein Fahrzeug mit einer Hensel-Blitzanlage zu fotografieren ist.

Warum habe ich mir diesen Workshop gegönnt?

Nun ja, ich habe bereits einige Aufträge mit Fahrzeugen fotografiert und ich und vor allem die Kunden waren mit den Ergebnissen immer sehr zufrieden. Aber ich dachte mir, was ich mir bei sowas immer denke: Wenn ich hier nur eine Kleinigkeit mitnehmen kann, hat es sich gelohnt! Außerdem wusste ich ja, dass Pavels Kreativstudio nicht umsonst KREATIVstudio heißt. Der Name war und ist hier Programm….
Außerdem lag mir viel am Photoshop-Teil. Oft habe ich mich an Composings versucht, nur leider wollte es nie so recht klappen und hat mich auch nie so 100%ig überzeugt.

Im Prinzip wollte ich mir also Inspiration für meine eigenen Arbeiten holen und mir mehr Verständnis für Composings aneignen. Und ganz ehrlich: Gibt es denn einen besseren Lehrer für sowas als Pavel Kaplun und seinen Kollegen Miho?

Die Ankunft:

Erstmal sticht der ziemlich modern wirkende Bau ins Auge, nur leider habe ich keine Bilder davon gemacht. Darum verlinke ich einfach das Museum ganz am Ende des Beitrags 🙂
Im Seminarraum des Museums angekommen traf ich das erste Mal auf Pavel Kaplun und seinen Kollegen Miho. Beide wirkten vom ersten Moment an sehr sympathisch, entspannt und freundlich, was sicherlich auch dafür gesorgt hat, dass die Stimmung unter den Teilnehmern sehr ausgelassen war.
Nach dem ersten Kaffee (ich war um viertel vor 7 schon im ersten Zug gesessen, den hab ich also wirklich gebraucht) ging es direkt los ins Museum. Als erstes erklärte uns Pavel die Blitzanlage von Hensel, welche wir später noch alle an einem von ihm ausgewählten Fahrzeug benutzen durften. Danach fingen wir alle an zu fotografieren. Eine/r an der Anlage, der Rest verteilt in dem kleinen, aber feinen Museum.

Miho hat uns hierbei einiges gezeigt. Zum Beispiel habe ich immer eher gegen Spiegelungen „gekämpft“, anstatt sie bewusst ins Bild zu integrieren. Im Museum konnte man das herrvoragend ausprobieren, denn hier waren die Haupt-Lichtquellen symmetrisch und geradlinig über den Fahrzeugen angeordnete Oberlichter. Das sorgte für geniale Spiegelungen. Was noch dazu kam war, dass wir tatsächlich fast jedes Fahrzeug aufmachen und uns rein setzen und darin fotografieren durften. Richtig cool…

Kreative Auomobilfotografie Pavel Kaplun Erfahrung

Hier kann man im Bild sowohl die Oberlichter sehen, als auch die saubere Ausrichtung der Fahrzeuge. Das auf dem Bild sind übrigens die meisten Fahrzeuge. Sieht nach wenig aus, reicht aber vollkommen. Jedes einzelne Fahrzeug liefert genügend Material, da jedes einzelne seine ganz eigenen Details hat.

Kreative Auomobilfotografie Pavel Kaplun Erfahrung

Kreative Auomobilfotografie Pavel Kaplun Erfahrung

Diese beiden Bilder hier zeigen, was man mit Spiegelungen machen kann, wenn man kreativ ist. Zugegeben, auf die Idee sie so ins Bild zu integrieren wäre ich wahrscheinlich lange nicht gekommen.

 

Mit den Bildern war es natürlich noch nicht genug. Denn wie gesagt bot jedes einzelne Fahrzeug einen unvergleichlichen Detailreichtum. Das war für mich richtig geil, denn eigentlich fotografierte ich bis dato fast nur moderne Fahrzeuge…
Jetzt spiele ich mit dem Gedanken mir einmal ein Shooting zu organisieren bei dem ein Oldtimer den Mittelpunkt einnimmt.

Zwischendrin wurde ich dann einmal zu Pavel gebeten, um mein ganz persönliches Material für das Composing zu fotografieren. Das Ergebnis:

Kreative Auomobilfotografie Pavel Kaplun Erfahrung
Und danach machten wir noch im Musem bis ca. 12:30 weiter. Hierzu auch nochmal ein paar Ergebnisse:

 

Kreative Auomobilfotografie Pavel Kaplun Erfahrung

Eines meiner Favoriten…

Kreative Auomobilfotografie Pavel Kaplun Erfahrung

Eine 4-stellige Fahrgestellnumer. Damals war die Welt halt noch in Ordnung…

Kreative Auomobilfotografie Pavel Kaplun Erfahrung Kreative Auomobilfotografie Pavel Kaplun Erfahrung Kreative Auomobilfotografie Pavel Kaplun Erfahrung Kreative Auomobilfotografie Pavel Kaplun Erfahrung

Kreative Auomobilfotografie Pavel Kaplun Erfahrung

Auch hier macht sich die Spieglung richtig gut finde ich….

 

Gegen 12:30 gingen ein paar Teilnehmer und ich zu einem sehr unterhaltsamen Mittagessen in ein nahegelegenes Hotel.

Frisch gestärkt trafen wir uns alle wieder im Seminarraum des Museums und starteten durch mit Photoshop. Ich war zugegebenermaßen sehr gespannt….

Zuersteinmal wurde das Bild, welches wir gemacht haben ein wenig retuschiert und mit Camera-Raw angepasst. Anschließend stellten wir es mit dem Pfad-Werkzeug frei.

Der neue Hintergrund und Boden wurde einzeln mit Pavels Dateien erstellt. Hierbei haben wir einmal einen Fußboden und einen Himmel eingefügt. Die scharfen Kanten wurden mittels Verlauf in der Maske abgeschwächt und dann mit „Nebel“ überlagert. Der Nebel wurde erstellt in dem man eine rechteckige Auswahl über den Kanten erstellte, diese mit weißer Farbe füllte und stark weichzeichnete.

Kreative Auomobilfotografie Pavel Kaplun Erfahrung

Sieht doch schon ganz gut aus oder?

 

Fehlte nur noch das freigestellte Fahrzeug….

Kreative Auomobilfotografie Pavel Kaplun Erfahrung

Ok, irgendwas passt hier nicht….

Kreative Auomobilfotografie Pavel Kaplun Erfahrung

Ahaaaaa….. Schatten sind das Maß der Dinge. Und das auch wieder auf eine ganz einfache Weise: Auswahl erstellen mit dem Lasso-Werkzeug, dann eine Tonwertkorrektur mit eben dieser Auswahl erstellen und der Maske etwas weiche Kante geben. Fertig! Nur die Kernschatten nicht vergessen…

 

Fehlte nur noch ein bisschen Farblook, Scheinwerferlicht und Pavels Kran und fertig war das Composing….

 

Kreative Auomobilfotografie Pavel Kaplun Erfahrung

Das sieht doch schon recht gut aus oder?

Pünktlich um 17 Uhr endete der Workshop. Wir hatten alle ein Bild, ähnlich meinem und einen wunderbaren Tag hinter uns.

 

Fazit:

 

Da gibt es natürlich erst einmal die Frage zu beantworten: Haben sich Zeit und Kostenaufwand (1 Samstag, 250€ + Anreise + Verpflegung, abgesehen von Snacks, Kaffee und Kuchen) gelohnt?

-> Auf jeden Fall. Ich konnte für mich selbst so viel mitnehmen. Ich habe gelernt, wie man Spiegelungen integrieren kann und ich habe gelernt wie man sie vermeidet. Außerdem hatte ich die Gelegenheit mit einer HENSEL-Blitzanlage zu arbeiten und ich hab ein ganz eigenes, persönliches „Pavel-Composing“. Zudem hat mir das Erstellen des Bildes nicht nur viel Freude bereitet, sondern auch sehr erfolgreich mein Verständnis (Schatten, Kernschatten, Perspektiven, usw.) erweitert.

Und ganz nebenbei war es mir natürlich auch eine Ehre mit Pavel zu fotografieren und zu arbeiten.

 

Kurz gesagt, kann ich den Workshop tatsächlich jedem Autofreund empfehlen. Ich bin mir sicher, dass er euren Horizont in der Automobilfotografie ein ganzes Stück erweitern wird, ganz egal ob Anfänger oder fortgeschritten!

 

Ich werde jetzt nochmal das genau selbe Composing erstellen und ein bisschen üben!

 

Bis dann,

 

euer Karlheinz

 

PS: Fast hätte ich es vergessen: Der Link zum Maybach-Museum: http://www.automuseum-maybach.de/

 

Das hier verwendete Equipment:

Objektive:

Rucksack:

Speicherkarten:

Zusatzakkus:

und im Nachgang:

 

Zoo Augsburg Bilder

Zoo Augsburg Bilder

 

Heute soll es wieder einmal um die von mir geliebte Tierfotografie gehen. Wie ihr dem Titel schon entnehmen konntet, habe ich es mir einfach gemacht und bin kurzerhand in den nächstgelegen Zoo nach Augsburg gefahren und der Eintritt kostete 8€ pro Person.

 

Mit dabei hatte ich:

 

Zoo Augsburg Bilder

Ich liebe dieses Potrait. Der Kamerad hier zeigt so richtig Charakter finde ich 🙂

Schon von Anfang an war mir klar, dass die Bilder so richtig geil werden, denn mir gelangen schon zu Beginn richtig feine Bilder. Dieses mal hatte ich schon vorab wieder ein Foto in meinen Gedanken gebastelt, nach dem ich mich richtete. Ich wollte unbedingt ein „Charakter-Potrait“ von einem finster dreinblickenden Affen. Ja gut, dass war nach 10 Minuten erledigt. So einfach kann Fotografie sein.

Ich zeige euch hier übrigens wie immer die komplett fertigen Bilder, sprich bearbeitet in Camera RAW und Photoshop CC. Ich bin kein Fan von: Uiiii. Schau mal so geil kam das Bild aus meiner Kamera. Das ENDPRODUKT muss passen. Punkt!

Und hier habe ich mich defintiv mal für ein bisschen mehr Phtoshop entschieden, weil es einfach besonders knackig werden und fast schon ein bisschen grafisch wirken sollte. Wie gesagt, ich hatte ein Bild in meinem Kopf 😀

Beflügelt von der ersten gelungenen Aufnahme blieb ich noch eine ganze Weile am Affenkäfig stehen und erstellte noch einige weitere Bilder nach ähnlichem Muster, zum Teil jedoch mit weniger Photoshop.

Zoo Augsburg Bilder

Zoo Augsburg Bilder

Dann gab es natürlich auch noch ein paar „Jungaffen“, welche auch ganz hervorragend für meine Kamera posten. Einmal ganz schön entspannt:

Zoo Augsburg Bilder

 

Und einmal mit Schnulli im Schnabel. Ob den wohl irgendein Kind vermisst? 😀

Zoo Augsburg Bilder

Und dann gab es Zoff! Eben um den besagten Schnulli. Hmmm…. Ich sehe Parallelen zwischen den Affen und uns….

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Nur schwer konnte ich mich vom Affenkäfig lösen. Schließlich war hier ständig etwas geboten und ich musste quasi nur noch abdrücken.

Egal, ich wollte meine Speicherkarte ja schließlich nicht nur mit Affenbildern füllen. Etwas anderes sollte schon auch noch mit drauf 😉

 

Vorbei an bunten Vögeln ging es zum Bergziegengehege. Hier herrschte totale Enstpannung 😀

Verständlich, kann ja nicht jeder Sonntags wie bescheurt durch die Gegend rennen….

 

Zoo Augsburg Bilder

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Dann kam eine Überraschung für mich, denn ich wusste nicht, dass es begehbare Affenkäfige im Augsburger Zoo gibt. Dachte nicht, dass ich so nah ran kommen werde…

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Zoo Augsburg Bilder

Achtung, es folgen zwei meiner Favoriten:

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Zoo Augsburg Bilder

Dieses Streiflicht an diesem Affen gefällt mir auch sehr gut:

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Immerhin bei ihm scheint alles in Ordnung zu sein….

 

Wieder aus dem Affenkäfig draußen, gab es noch mehr Affen.

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Schrei doch nicht so !

 

Ich weiß, dass diese Aufnahme technisch nicht perfekt ist. Allerdings erklärte sich der Affe nicht bereit künstlich nochmal zu gähnen und so kam es, dass ich meine vorhandene Aufnahme stark croppen und das Rauschen in Kauf nehmen musste.

 

Vorsicht, hier steppt der Bär – NICHT! Auch im Bärengehege war eher sonntägliche Schlafstimmung…

Zoo Augsburg Bilder

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Kommen wir nun zu meinen Lieblingstieren: ERDMÄNNCHEN!

Die sind ja sooooo cool! Fast so cool wie Eichhörnchen 😀

 

Leider war es mir aber nicht möglich diese typische Erdmännchen-Haltung vor einem guten Hintergrund zu fotografieren. Eine graue Betonwand hätte mir schon gereicht. Aber naja, mann kann nicht alles haben, immerhin macht mein Tele ein relativ hübsches Bokeh 🙂

 

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Zoo Augsburg Bilder

Zoo Augsburg Bilder

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Das soll es für diese Woche dann leider auch gewesen sein, aber sei nicht besorgt, nächste Woche gibt es noch mehr Äffchen und eine ganze Hand voll anderer hübscher (? 😀 ) Tiere. Außerdem werde ich noch den kompletten Workflow von Idee im Kopf bis Ausgabe via Lightroom erklären und das anhand an meinem Lieblings-Affen-Charakter-Potrait (Achtung, Wortneuschöpfung).

 

Viele liebe Grüße,

 

euer Karlheinz

Fallschirmsprung

Heute gibt es mal etwas ganz abseits der Fotografie. Etwas, dass ich euch aber trotzdem nicht vorenthalten möchte weil es einfach so genial war, dass ich darüber erzählen möchte.
Vor ein paar Wochen kam ein Kollege auf mich zu und erzählte mir davon, dass jemand aus seinem Bekanntenkreis Leute sucht die mit zum Fallschirmspringen möchten. Ab zehn Leuten gibt es nämlich einen ganz netten Gruppenrabatt und den möchten sie sich ganz gerne sichern.

„Klar, bin dabei“ sagte ich ohne lang zu überlegen 😀

Also gut, ein paar Wochen später ging es dann ans Eingemachte. An einem Samstag machten wir uns mittags, bei absolut bestem Wetter, auf den Weg zu einem kleinen Verkehrsflugplatz in Leutkirchen im Allgäu. Angekommen, kamen an der Wiese nebenan schon die ersten wieder runter von ihrem Höhenflug und im ersten Moment sah das alles ganz schön derb aus. Aber gut, kneifen kommt ja nicht in Frage, ab zur Anmeldung. Kurze Unterweisung und unterschreiben, dass man im Ernstfall, bla, bla, bla….
Ich will jetzt springen verdammt!
Gefühlte Ewigkeiten später durften wir uns in so richtig sexy Overalls schmeissen und wurden in Gurtzeug geschnürt. Kurz darauf fanden wir uns schon im Flieger wieder.
Schon komisch… Das war das erste Flugzeug ohne vernünftige Tür. Nur ein kleines Plastikrolltor klapperte da vor sich hin.
Wir stiegen und stiegen auf 1000 Meter, 2000 Meter (verdammt hoch hier), 3000 Meter (noch höher), 4000 Meter (oh, oh, Sprunghöhe erreicht)…

Also gut, nochmal alle Erklärunge vom Tandemmaster anhören, mit ihm an die Kante robben – herrje hier ziehts aber ganz schön bei offener Türe. Hände ins Gurtzeug, Buckel machen, Füße unters Flugzeug – krasses Gefühl, wenn man einfach so die Beine ausm Flieger hängen lässt auf 4000 Meter – Kopf nach hinten und schon wurde ich geschubbst….

WWWOOOOOOOAAAAHHHH — eine knappe Minute freier Fall…. völlig krank. Adrenalin ohne Ende und ein Ausblick der absolut seinesgleichen sucht.

Als die Minute rum war ging mit einem kräftigen Zug der Fallschirm auf und wir schwebten gemütlich dahin. Auf dem Weg nach unten wurde mir noch der Landeanflug erklärt und wir flogen ein paar flotte Spiralen mit dem Fallschirm, vorsicht – nix für schwache Nerven und Mägen.

Die Landung war erstaunlich sanft und ist vergleichbar mit ALDI-Tüten-Rodeln…

Meine weichen Knie danach hingegen waren schon etwas anstrengender und erst nach circa einer halben Stunde wieder vollständig vergangen.

 

War es das wert?

Aber Hallo! Auf jeden Fall. Würde ich sofort wieder machen. Wahnsinnig geiles Erlebnis!

Hier noch ein paar GoPro-Bilder:

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Top 5 Fotogadgets

Heute möchte ich über Dinge im Bereich der Fotografie reden, die mir so richtig ans Herz gewachsen sind.
Ich will aber nicht über spezielle Objektive oder aber eine Kamera sprechen, sondern um Sachen, die einem entweder den Alltag erleichtern oder aber bestimmte Sachen erst möglich machen.

Meine beliebtesten Fotogadgets

Platz 5: Reiserucksack

Für den gibt es von meiner Seite erstmal den Link zu einem ausführlichen Review von mir -> klick mich <-

Er kam in die Top 5, weil er mir vor allem unterwegs das Leben unglaublich erleichtert. In ihn passen alle möglichen Sachen rein und er bleibt trotzdem angenehm zu tragen. Außerdem verfügt er über ein Trinkflaschenfach an der Seite, kann aussen ein Stativ mitführen und schützt mit seinem Regenschutz vor dem Nass von oben. Einziger Nachteil beim Regenschutz ist, dass er nicht mit Stativ verwendbar ist, da dieses nicht darunter passt.

 

Es gibt an ihm aber noch ein weiteres Feature, was ihm zu meinem Lieblingsreisebegleiter macht: Er ist diebstahlsicher!
Sau praktisch wenn man in Großstädten, auf Märkten oder Messen, in U-Bahnen, Bussen oder sonstwo unterwegs ist wo sich viele Menschen und potenzielle Taschendiebe tummeln. Ich muss mich nicht ständig nach hinten umsehen, ob mir gerade jemand meine Kamera aus der Tasche klaut, nein, ich kann vollkommen entspannt meine Umgebung genießen. (Sofern in U-Bahnen und Co. möglich 😀 )Wie das mit dem diebstahlsicher realisiert wird? Nunja, einen kleinen Umstand muss man dafür in Kauf nehmen, denn der Zugang zum Hauptfach in dem Kamera und Linsen sicher und gepolstert verstaut sind erfolgt über die „Rückenseite“.

Hier kommt ihr zum Produkt: Mantona SLR-Rucksack Trekking

 

Fotogadgets

Rucksack mit Inhalt

Fotogadgets

Das ALLES passt rein.

Fotogadgets

Variable Trennungen

Fotogadgets

Regenschutz

Fotogadgets

Stativhalter

 

Platz 4: Batteriegriff

Der bringt mir gleich mehrere Vorteile. Erstens kann ich damit gefühlt ewig fotografieren, da der Batteriegriff, dank zwei Akkus im Griff, ewig hält und außerdem macht er es möglich bequem hochkant zu fotografieren. Besonders interessant für alle, die gerne mal im Liegen hochkant schießen und dabei möglichst wenig wackeln wollen.
Mega interessant wird das übrigens auch für alle Filmer, die ja dank permanentem LiveView immer mal wieder über Akkuprobleme klagen.
Wer noch mehr darüber lesen möchte für den gibt es hier einen ausführlicheren Beitrag und hier den Link zum Produkt: Minadax Batteriegriff

Fotogadgets

Hochkantauslöser

Fotogadgets

Batteriegriff in „Einzelteilen“

 

Platz 3: Filter

Damit meine ich in diesem Fall Filter die man vors Objektiv schraubt und einerseits Polfilter und andererseits ND-Filter. Diese „Gadgets“ machen mir so manches Bild erst möglich und sind gar nicht einmal so teuer. ND-Filter gibt es in veschiedenen „Stärken“ und somit auch im Set für z.Bsp. für 79,90€ hier: Slim Neutral Graufilter Set bestehend aus ND8, ND64, ND1000 Filtern. Klar, 80 € sind schon viel Geld, allerdings sind Filter mal wieder so eine Sache, die man nicht nochmal kaufen muss, sofern sie nicht kaputt gehen. Daher einmal gescheit und gut ist.

Die ND-Filter haben mir bei folgendem Bild in der Türkei wahnsinnig geholfen, indem sie mir ein bisschen Licht genommen haben und ich dadurch lange belichten konnte. Eines meiner absoluten Lieblingsbilder…IMG_4810

Polfilter wiederum habe ich bis dato nur einen eher günstigen, der im Set daher kam: Polaroid 58mm HD Filterset. Von den vier Filtern nutze ich aber effektiv nur den Pol-Filter, welcher mir für den Preis aber sehr gute Dienste leistet.  Gerade im Segment der Auto-Fotografie bringt er mich sehr weit, allerdings werde ich mich trotzdem noch nach einem qualitativ hochwertigeren, teureren Modell umsehen weil ich in diesem Sektor proffesionell werden will.

Fotogadgets

Polfilter

Fotogadgets

ND-Filter-Set

Fotogadgets

ND-Filter-Set

 

Kleiner Tipp noch für Filter: kauft euch welche, die so groß sind, dass sie auch auf das größte eurer Objektive passt. Adapterringe gibt es nämlich schon für kleines Geld….

 

Platz 2: Reisestativ

Auch hierzu gibt es ein ausführliches Review auf meinem Blog.

Ach ja, einfach wunderbar dieses Teil; leicht, kompakt und deswegen immer dabei. Wenn ich daran denke, wie ich es früher gehasst habe mein Stativ mit zu nehmen (damals hatte ich nur ein mittelgroßes Studio-Stativ) und wieviele geile Bilder ich dadurch verpasst habe… Schade darum, aber ich habe dazu gelernt! Ein paar Euros in die Hand nehmen und ein Stativ zulegen, am Besten wieder ein Besseres. Kauft man schließlich im Normalfall auch nur einmal und wird eher geschont, da nur unterwegs im Einsatz. Meins seht ihr hier:

Fotogadgets

schön kompakt

Fotogadgets

Durch die beiden Schrauben, die man kontern kann…

Fotogadgets

…wird es unglaublich flexibel. Doch damit nicht genug…

Fotogadgets

… für Telenutzer ist es durch seine Einbeinfunktionalität echtes Gold wert, vor allem unterwegs!

(Entschuldigt die miesen Fotos. Hab sie mit dem Handy gemacht)

Seit dem ich Besitzer dieses Stativs und des Rucksacks bin, habe ich tatsächlich IMMER ein Stativ am Mann. Und genau entstehen Bilder wie das oben aus der Türkei…

 

Platz 1: Handschlaufe

 

Wer kennt das Bild nicht? Mitten in einem Touri-Ort, logischerweise voll Touris, baumeln zig (oft schweineteure) Spiegelreflexkameras vor Bäuchen und fristen dort (im Automatikmodus) ihr Dasein. Dann wird mal kurz ein Bildchen hier und da gemacht (Aufklappblitz natürlich immer an), meist von der Begleitperson vor irgendwelchen Gebäuden oder sonstigen Sehenswürdigkeiten. Dann ganz schnell wieder Objektivdeckel drauf und baumeln lassen…

Ich habe es auch probiert mit diesem komischen Nackengurt…
Grauenvoll…
Furchtbar…
Nervig…

Eine Alternative musste her. Erst wollte ich den Sniper-Strap, einen angeblich sehr bequemenen Schlultergurt, habe mich dann aber doch für etwas entschieden, was mich mehr mit meiner Kamera „verbindet“ und auch etwas günstiger ist: Eine Handschlaufe und zwar die Originale von Canon. Also doch nicht ganz so billig, trotzdem aber billiger als ich sie damals gekaiuft habe. Mein Preis lag bei 45€, der heutige bei 32€.
Hier der Link dazu: Canon Handschlaufe
Auch  wenn ich mir anfangs nicht so sicher war, ob mir das Teil bequem genug ist habe ich bald gemerkt, dass ich nichts anderes mehr will. Daran habe ich meine Kamera schon durch fremde Länder getragen, habe sie stundenlang über Messen geschleppt und und und…

Alles relativ ohne Anstrengung, vor allem mit dem Batteriegriff, da dieser eine extra Öse zum Befestigen hat und damit der Drehteller für das Stativgewinde wegfällt.

Dieses Teil bekommt von mir eine ganz klare Kaufempfehlung! Vor allem wenn ihr euch über den Nackengurt ärgert und eine Alternative sucht 😉

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Ich hoffe das alles war ein bisschen interessant für euch 🙂

 

Liebe Grüße,

 

euer Karlheinz 🙂

Minadax Batteriegriff Test

Minadax Batteriegriff Test EOS 600D

Nachdem ich ihn mir vor ein paar Wochen zugelegt habe um mir Hochkantaufnahmen zu erleichtern gibt es nun den Minadax Batteriegriff Test. Wer schon einmal am Boden liegend oder in anderen ungewöhnlichen Posen fotografiert hat, der weiß so ein Gerät ziemlich schnell zu schätzen. Außerdem spielt die Akkulaufzeit mit diesem Gerät noch einmal in einer ganz anderen Liga. Ein weiter Vorteil ergibt sich für alle Handschlaufennutzer: Ihr braucht hier nicht mehr den Drehteller mit Öse um ihn am Stativgewinde zu befestigen, sondern habt eine extra Öse integriert. Sehr angenehm.

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Warum kein Original?

Ganz erhlich: Canon verlangt fast 150 € für den Batteriegriff. Das war mir zu viel, vor allem weil ich mir im nächsten Jahr eventuell nochmal eine Kamera zulegen werde und somit mir erneut einen zulegen muss und meine 600D dann wahrscheinlich nicht mehr so in Benutzung ist wie zur Zeit. Der Minadax kostet übrigens 60€.

Ist das Ding nicht recht klobig?

Doch, dass ist es 😀 Ziemlich sogar. Aber genau dadurch und durch den zusätzlichen Griff liegt die Kamera gerade bei schwereren Objektiven deutlich besser in der Hand.

Haptik des Nachbaus

Geruch

Der ein oder andere lacht jetzt vielleicht, aber aus Erfahrung weiß ich, dass so manches nachgebautes Teil einige Zeit zum Auslüften braucht. Ich denke da vor allem an günstige Softboxen. Beim Batteriegriff von Minadax war auch ein leichter Geruch warnehmbar, aber das legte sich recht schnell und war nicht sonderlich störend.

Gummierung

Für mich fast sich der Nachbau von der Gummierung her genauso an wie das Original. Ich kann da keinen Unterschied erkennen.

Minadax Batteriegriff Test

Knöpfe

Die Knöpfe allerdings unterscheiden sich schon von denen der Kamera. Sie sehen einfach ein bisschen anders (größer) aus und der Aufdruck ist nicht ganz so sauber wie auf der Kamera. Außerdem drücken sie sich nicht ganz so „knackig“.

Minadax Batteriegriff Test

Der Auslöser

Der Auslöserknopf unterscheidet sich geauso wie die anderen Knöpfe ein wenig. Während der Originale den stärksten Druckpunkt eher bei der Auslösung, sprich nach der Fokusierung hat, so hat der Batteriegriff eher bei der Fokusierung den starken Druckpunkt und die letztendliche Auslösung verläuft zu weich. Wenn man aber weiß, dass man sich nicht die Originalqualität ins Haus holt, dann kann man damit denke ich ziemlich gut umgehen. Außerdem ändert auch das an der Funktionalität nichts.

Das Einstellrad

Funktioniert genauso gut wie das Originale und ist nur ein bisschen weicher. Das stört in der Bedienung aber überhaupt nicht.

Das Akkufach

Klappert nicht, scheppert nicht, wackelt nicht. Passt

Minadax Batteriegriff Test

Die mitgelieferten Akkus

Soweit in Ordnung. Hatte sie auf der IAA in Frankfurt im Einsatz und den Tag haben sie mit Bravour bestanden. Nachdem das aber ihr einziger Einsatz war kann ich leider nicht mehr dazu sagen.

Der Infrarot-Auslöser

Funktioniert schon, aber nicht sonderlich gut. Erstmal hab ich ihn mit leerer Batterie bekommen und mit voller reicht es auch nur für ca. 4 Meter Entfernung zur Kamera.

Das Batteriefach

Das Set beinhaltet auch ein Fach wo man die Kamera statt mit Akkus mit Batterien betreiben kann. Hab ihn bis dato nicht getestet und es eigentlich auch nicht vor. Darum gibt es hierzu kein Statement von mir.

 

Fazit

Für diesen Preis hinterlässt der Minadax Batteriegriff einen durchaus soliden Eindruck. Wäre der Auslöserknopf noch einen Ticken besser, dann würde ich ihn uneingeschränkt weiterempfehlen. Trotz alledem kann ich ihn zumindest für preisbewusste Hobbyfotografen durchaus empfehlen, da er seinen Zweck erfüllt, indem er Hochkantaufnahmen erleichtert und die Akkulaufzeit verlängert. Ich möchte ihn auf keinen Fall mehr missen….

 

Hier geht es zum Produkt auf Amazon: Minadax Batteriegriff

 

PS: Der Batteriegriff verfügt über ein extra Fach für den Deckel des Akkufachs der Kamera. Nicht, dass mir einer daherkommt und jammert weil er ihn verloren hat 😀

Minadax Batteriegriff Test

 

GoPro für Fotografen?

GoPro für Fotografen?

Heute möchte ich klären, ob sich so eine GoPro für Fotografen lohnt oder ob das eher unnötigster Schnick-Schnack und Spielzeug ist. Und gleich vorweg: Der Beitrag hier erörtert nicht die technischen Vor- und Nachteile. Das machen andere Seiten im www. Ich möchte hier nur meine Gedanken mit euch teilen.

Wer meine aktuelle Reiseserie mitverfolgt dem ist vielleicht schon aufgefallen, dass ein paar Bilder eine ziemliche Weitwinkel-Verzerrung habe. Das liegt nicht daran, dass ich euch ein neues Objektiv verschwiegen habe, nein, ich hatte in diesem Urlaub leihweise eine GoPro Hero3+ Silver Edition mit dabei.

 

Sprechen wir ersteinmal über die Vorteile. Ich denke, dass ihr größter Vorteil mitunter auch in der Göße liegt, da ich sie dadurch tatsächlich auch mal in der Hosentasche mitnehmen kann und nahezu überall fotografieren kann ohne direkt aufzufallen. Das werden gerade Fotografen schätzen, die etwas dokumentarisch aufnehmen wollen und zum Beispiel auch einmal einen Schnappschuss im Supermarkt wagen möchten.

 

GoPro für Fotografen?

GoPro für Fotografen?

Kurz und knapp: Man kann sie immer mitnehmen und nahezu überall fotografieren ohne aufzufallen.
Außerdem sei natürlich nochmal erwähnt, dass sie wasserdicht ist!

GoPro für Fotografen?

GoPro für Fotografen?

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Das ist natürlich schon ziemlich beeindruckend und eröffnet ganz neue Möglichkeiten ohne gleich ein sündhaft teures Unterwassergehäuse kaufen zu müssen.

 

Kommen wir nun noch kurz zu den Nachteilen. Die GoPro hat natürlich weder Sucher noch Display serienmäßig und bietet somit keine direkte Bildkontrolle. Man kann das zwar umgehen, indem man die GoPro via WLAN mit dem Smartphone koppelt, dann fällt aber leider der Vorteil der Handlichkeit unter den Tisch.
Was mich aber noch mehr gestört hat als das, ist dass speziell die von mir verwendete Version kein RAW-Format ausgibt. Nachdem das für mich aber ein Unding wäre, müsste ich mir die ein wenig teurere GoPro Hero3+ Black Edition  kaufen, die könnte das nämlich. 🙂

Was denn nun? Taugt sie jetzt für mich oder nicht?

Sie taugt, vorausgesetzt man hat alles an Foto-Equipment was man meint zu brauchen und ein paar 100€ übrig. Denn es ist wie es schon immer war; die richtig guten Bilder entstehen nunmal nicht, bzw. selten mit kleinen Kameras und außerdem braucht es dazu dann meist noch das RAW-Format und wenigstens ein Display. Ich werde zuerst noch in „richtiges“ Equipment für die Landschaftsfotografie investieren, bevor ich mir eine GoPro zulege. Aber ich werde mir mit Sicherheit mal eine zulegen, denn es hat schon sehr viel Spaß gemacht, vor allem unter Wasser. Außerdem darf man niemals den Vorteil der Kompaktheit vergessen. Sie ist immer dabei und hat zudem einen 170° Blickwinkel, auch das bietet ab und an einen großen Vorteil und macht viel Spaß.
Und wie gesagt für dokumentarische Bilder ist sie perfekt, weil eben immer dabei…

 

Ich hoffe ich konnte dem ein oder anderen ein wenig helfen…

 

Liebe Grüße,

 

euer Karlheinz

 

Frankfurt Main Tower und Palmengarten

Frankfurt Main Tower und Palmengarten

 

Wie schon angekündigt wollte ich ja nicht nur von der IAA erzählen, sondern auch vom Tag davor, den wir auf dem Frankfurt Main Tower und im Palmengarten verbracht haben.

 

Nach dem Frühstück im Holiday Inn haben wir uns direkt auf den Weg in die Stadt zum Hauptbahnhof gemacht um die Frankfurt Card zu kaufen. Die kostet ca. 10€ und damit kann man das komplette Innenstadtnetz der öffentlichen Verkehrsmittel nutzen und bekommt zudem auf verschiedene Attraktionen Rabatte von bis zu 50%. Auf dem Weg zum Hauptbahnhof sind wir an Graffitis, den ersten Hochhäusern, sowie einer alten Industrieanlage vorbei gekommen.

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Direkt im Anschluss sind wir dann zum Main Tower gestartet um den Ausblick über Frankfurt zu genießen. Nur leider hat mal wieder das Wetter nicht so richtig mitgespielt, es war bewölkt und hat ab und zu geregnet….

Der Main Tower (offizielle Schreibweise: MAIN TOWER) ist ein Wolkenkratzer in der Innenstadt von Frankfurt am Main. Er wurde am 28. Januar 2000 eingeweiht. Mit 200 Metern Höhe (mit Mast: 240 Meter) ist er zusammen mit dem Tower 185 das vierthöchste Hochhaus in Deutschland.

Quelle: Wikipedia

Trotz dem schlechten Wetter finde ich das die Bilder auch so einen besonderen Charme haben…

Frankfurt Main Tower

Frankfurt Main Tower

Frankfurt Main Tower

Frankfurt Main Tower

Frankfurt Main Tower

Nach dem ich auf dem Main Tower gefühlt 10.000 Bilder geschossen habe sind wir weiter in Richtung Palmengarten. Dort angekommen waren wir so ziemlich hin und weg weil die Anlage einfach dermaßen riesig ist, dass man sich dort einen ganzen Tag aufhalten könnte. Irrsinnig coole Makros von Pflanzen aller Art kann man da machen. Mit den Pflanzen ist aber nicht genug. Durch eine Halle fließt ein Fluss zwischen Palmen, in einer anderen leben Papageien und in wieder einer anderen gibt es in alten Räumen ein Aquarium mit Fischen aus den verschiedensten Regionen der Welt. Außerdem sei auch die aktuelle Kakao-Ausstellung und das riesige Ausengelände mit heimischen Fischen und Schildkröten erwähnt. Und das alles mitten in der Großstadt Frankfurt – ein Traum 🙂

Aber lassen wir am besten die (vielen) Bilder wirken….

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Kakaobohnen

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Schaut mal genau hin – der Kollege hier hat nur ein Auge!

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Leider hatten wir für den Palmengarten viel zu wenig Zeit eingeplant, weil wir niemals damit gerechnet haben, dass er so riesig ist…
Aber gut, vllt kommen wir zur nächsten IAA ja wieder 🙂

Im Anschluss sind wir dann in die Stadt, wo es leider nach dem ersten Aufenthalt in einem Geschäft geregnet hat wie sonst was. Deswegen sind wir dann direkt mit der U-Bahn zurück in Richtung Hotel.

Frankfurt MAin Tower

Nachdem das alles, wie bereits gesagt, durch den Regen beendet wurde, war es das leider schon mit unserem kurzen Ausflug in die Innenstadt von Frankfurt.

Liebe Grüße,

euer Karlheinz

Frankfurt IAA 2015

Frankfurt IAA 2015

Frankfurt IAA 2015

 

Das vergangene Wochenende haben wir in Frankfurt und auf der IAA 2015 verbracht. Zuerst möchte ich euch aber ein bisschen was über die IAA erzählen 😛

 

Da es uns leider anders nicht möglich war, mussten wir am Sonntag, den 20.09. auf die Messe gehen. Leider war das ein Publikumstag, weswegen die Messe wahnsinnig voll war. Da wir aber vor 2 Jahren schon einmal waren wussten wir was uns erwartet und sind darum direkt zur Mercedes-Halle gegangen, die ansonsten ein paar Stunden später wahrscheinlich noch voller gewesen wäre, als sie es ohnehin schon um kurz nach halb 10 war…

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Außerdem wollten wir unbedingt zu Mercedes, weil die Show dort einfach der Wahnsinn ist….
Die betreiben für die Bühnenshow auf der IAA einen Aufwand wie kein Zweiter!

Wenn ihr möchtet, könnt Ihr euch hier kurz einen Teil der Bühnenshow anschauen, habe mir extra einen Youtube-Account für euch zugelegt 🙂

 

 

Natürlich habe ich aber auch fotografiert 😉

 

Frankfurt IAA 2015

Frankfurt IAA 2015

Wie man hier sieht, war die Bühne einem Parkhaus sehr ähnlich gestaltet….

 

Frankfurt IAA 2015

Frankfurt IAA 2015

Bilder von der SUV-Vorstellung

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Nachdem ihr das gesehen habt könnt hr euch ja ungefähr ein Bild machen, wir spektakulär es in der Mercedes-Halle zu geht 🙂

 

Unser Weg führte uns dann direkt zum nächsten großen deutschen Premiumhersteller: Audi.

Die hatten eine eigene frei stehende, eigens errichtete Halle, bei der wir ersteinmal eine ganze Weile anstehen mussten. Ging dann aber alles doch recht fix, in 20 Minuten waren wir drin.IMG_9791

Drinnen angekommen mussten wir dann ersteinmal durch einen hübschen Gang, der durch die vier Themenwelten; Sport, Technologies, Quattro und Ultra führte. Dabei war die Welt Quattro ein Raum aus Eis! Ziemlich kalt da drin 😀

 

Auf der Ausstellungsfläche angekommen, stellten wir ersteinmal fest, dass auch Audi sich für den Messeauftritt ganz schön ins Zeug gelegt hat.

 

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Der Anfang des Tunnels

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Frankfurt IAA 2015

Da hängen die Autos einfach an der Wand….

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Alles glänzt und glitzert auf der IAA2015

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Frankfurt IAA 2015

Ich liebe es Details zu fotografieren, gerade bei Autos 🙂

 

Nach unserem Besuch bei Audis, machten wir kurz Pause um dann noch zur BMW-Welt zu gehen.

Und auch BMW hat sich hier nicht zurück gehalten. Dort gab es sogar eine eigene Straße die quer durch die Halle und hinter der Bühne verlief. Dort fuhr vom Mini, über die Ms bis zum 7er-BMW auch echt alles.

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Ersteinmal stach bei BMW natürlich der neue 7er heraus. Schließlich ist er ja das Flaggschiff der Flotte

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Frankfurt IAA 2015

Sogar der Schlüssel des 7er verfügt mittlerweile über Touchsreen. Außerdem kann man mithilfe des Schlüssels ferngesteuert einparken 😉

 

Kurz nach der Vorstellung des 7er BMWs, folgte die M-Show:

 

 

 

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Frankfurt IAA 2015

Letztendlich wurde natürlich auch hier die Elektrofahrzeuge nicht vernachlässigt

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Zu guter Letzt stand noch VW und Porsche auf dem Plan. VW ist dabei leider ein wenig kurz geraten, denn wir mussten am selben Tag auch wieder nach Hause fahren….

Trotzdem konnte ich auch von VW ein paar Bilder machen.

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Frankfurt IAA 2015

Auch hier waren Elektrofahrzeuge zu sehen….

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Auch ein Motor war ausgestellt, der tief blicken lies...

Auch ein Motor war ausgestellt, der tief blicken lies…

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Und dann kamen wir zu guter Letzt noch zu meinem persönlichen Favoriten: Porsche. Aus irgendeinem Grund liebe ich diese Autos einfach 😀

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Sehr viele SUVs waren auf dem Stand vertreten.

Sehr viele SUVs waren auf dem Stand vertreten.

 

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Gott sei Dank aber auch einige klassische 911er

Frankfurt IAA 2015

Frankfurt IAA 2015

Und vor allem mein persönlicher Favort, der 911 GT3 RS 🙂

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Auch der Gewinner vom 24 Stunden Rennen war dort (ungewaschen) zu finden…

 

Auch der Gewinner vom 24 Stunden Rennen war dort (ungewaschen) zu finden...

das Thema Elektromobilität macht auch vor Porsche keinen Halt...

das Thema Elektromobilität macht auch vor Porsche keinen Halt…

 

Das war unser Messetag!
Wie habe ich denn nun fotografiert auf der Messe?

Im Prinzip hatte ich eigentlich immer nur ein Setup in der Hand:

Canon EOS 600D mit dem EF-S 18-55mm 1:3,5-5,6 IS II
Minadax Batteriegriff
Hoya Polarisationsfilter

Besonders hilfreich war hier der Batteriegriff, vor allem weil ich relativ viel gefilmt habe. Außerdem war auch der Polfilter sehr, sehr nützlich, denn ohne ihn wären solche Aufnahmen nicht möglich gewesen. Es ist einfach sau praktisch, wenn sich die Spiegelungen ein wenig „lenken“ lassen.

 

Das wars mit dem Beitrag zur Messe, bald wird och einer zu Frankfurt folgen, da waren wir nämlic auch unterwegs 🙂

 

Liebe Grüße und eine schöne Zeit,

 

euer Karlheinz

 

Spiegelreflex Sensor reinigen

Ich war viel unterwegs in den letzten eineinhalb Jahren und meine Kamera war mir stets eine treue Begleitung. Wir haben viel gesehen und ich habe viel, sehr viel, fotografiert und sie auch bei widrigen Umständen wie Regen, Kälte, aber auch in staubigen Gegenden immer dabei gehabt und auch genutzt.

Auf gut deutsch: Geschont habe ich sie nicht. Und am Rande sei bemerkt, dass ich davon auch nicht viel halte, denn: „Was nützt mir eine Kamera, wenn ich sie nur dann benutze, wenn zu 100% nichts passieren kann?“ Mal ganz davon abgesehen, dass eine 100%ige Sicherheit quasi nicht möglich ist, entstehen viele coole Bilder einfach in Gegenden, die nicht schonend sind. So hatte ich sie zum Beispiel auch IMMER bei Wandertouren dabei, ich hatte sie bei JEDEM Urlaub dabei und sie dabei nie im Hotelzimmer gelassen. Selbst in Kroatien beim CAMPEN war sie immer an meiner Seite…

Ob ich Angst davor habe, dass mein Equipment geklaut wird? Ja, ab und zu mach ich mir Gedanken, meine aber stets dass ich mit meinem Mantona Rucksack gut geschützt bin, da er nur von der Rückenseite zu öffnen ist. BTW ist er übrigens sehr zu empfehlen, wenn man viel auf Städtereisen unterwegs ist, da er einen unglaublich hohen Tragekomfort bietet, selbst wenn man stundenlang unterwegs ist.

Ob ich Angst habe, dass mein Equipment kaputt geht? Nicht auszuschließen, runter fallen kann sie mir aber auch zu Hause….

 

Kommen wir aber nun dazu wieso ich heute das von vielen verabscheute Thema Sensorreinigung aufgreife…

Spiegelreflex Sensor reinigen

Staubig aber schön – Jeep Safari zum Sapadere Canyon in der Türkei

Ich war in den letzten vier Monaten zwei Mal im Ausland (Türkei und Kroatien) unterwegs und habe wie gesagt sehr, sehr viel fotografiert. Das erste mal wurde es schon in der Türkei sehr problematisch, weil sehr trocken und dadurch auch staubig. Die Krönung gab es dann auf einer Jeep-Safari, bei welcher wir mit Land-Rovern durch die Pampa gefahren wurden. War sehr geil, aber auch verdammt staubig und während sich andere bereits ihr Smartphone in wasserdichte Beutel um den Hals hingen, schauten sie mich dabei schief an, als ich mit meiner Canon EOS 600D einfach nicht aufhörte zu fotografieren. Noch während ich fotografierte, und außerdem schon einige Sensorflecken bemerkt hatte, weil die Kamera leider nicht staubdicht ist 🙁 ) entschloss ich mich dazu den Sensor sehr bald reinigen zu lassen.

 

 

 

Wieder daheim angekommen habe ich mich dann eine ganze Weile mit dem Thema beschäftigt und bin dann doch recht schnell auf eine Do-it-Yourself-Lösung gestoßen, welche ich aber zuerst einmal gedanklich abgelehnt hatte.
Nach und nach dachte ich aber, dass die Anschaffung eines Reinigungskits gar nicht so verkehrt wäre, ein Blasbalg war eh überfällig und mit einem solchen Set könnte ich auch im Notfall schnell agieren und säubern. Davon motiviert bestellte ich mir ein Reinigungskit der Firma Micro-Tools.

Darin enthalten war ein sogenannter Sensor-Wand (ein Spatel der genau die Breite des Sensors hat), Tücher und „Wattestäbchen“ (welche beide im Reinraum verpackt wurden) und zusätzlich noch ein Blasebalg und Lenspen von Hama.

Digitalkamera-Reinigungsset mit SensorWand und Eclipse für Kameras mit 1,6x Sensorengröße

-> Wie bereits erwähnt gibt es hier verschiedene Größen, welche genau zu eurem Sensor passen, achtet also beim Bestellen darauf!

 Hama Foto-Reinigungsset mit Lenspen, Mikrofaser-Reinigungstuch, Blasebalg , Optic Dry

-> Das HAMA-Set. Hauptsächlich hatte ich hier Interesse an dem Blasebalg um schnell und berührungsfrei meine Optiken von Staub und Fusseln zu befreien.

Alles in allem kostete mich das alles 60€. Davon hätte ich je nach Anbieter auch zwei mal reinigen LASSEN können.

 

Ich zähle euch nun einmal auf, wie ich das Thema angegangen bin. Das soll keine Anleitung sein und somit biete ich natürlich auch keine Gewähr.

 

  1. Ich habe erst einmal meinen Schreibtisch abgestaubt. Immerhin lege ich die offene Kamera nachher darauf ab und will ja eben gerade Staub entfernen, nicht aufwirbeln
  2. Spatel wie in Anleitung mit Tuch umwickeln
  • 20150910_18193220150910_183002 Objektiv runter von der Kamera
  • Spiegelkasten so wie er ist ersteinmal mit Blasebalg ausblasen (Kamera nach unten halten damit Staub auch wirklich raus fliegt, evtl auch ein Wattestäbchen aus dem Set verwenden…)
  • Kamera in den Wartungsmodus versetzen

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  •  Nochmal Blasebalg
  • Kamera auf Displayseite ablegen
  • Tropfen Reinigungsmittel auf Tuch
  • Mit Spatel vorsichtig 2-3 mal über den Sensor streiche(l)n – ohne Druck!20150910_171427
  • Objektiv drauf
  • Wartungsmodus aus
  • Testbild bei kleinst möglicher Blende, Motiv: z.B. Himmel
  • Glücklich sein!

 

Nicht vergessen werden sollte aber die Reinigung der Linsen. Und damit meine ich speziell die Seite an der Kamera.
Nicht dass euch von dort der Dreck direkt wieder in den Spiegelkasten fällt…

Abschließend sei erwähnt, dass ich das ganze Prozedere zum ersten mal gemacht habe, technisch völlig unbegabt bin ich zwar nicht, jedoch hatte ich schon einigen Respekt vor der Aktion obwohl ich davor sehr viel darüber gelesen habe.

Im Nachhinein war diese aber nahezu harmlos, einfach zu bewältigen und hat ein dennoch sehr gutes Ergebnis abgeliefert, denn ich kann keine Flecken mehr sehen! 🙂

Soweit bin ich also glücklich mit meiner Lösung! 🙂
Ich hoffe es war ein wenig interessant und ich konnte ein wenig helfen, wenn du bald deinen Spiegelreflex Sensor reinigen willst

Liebe Grüße,

 

Karlheinz