Zoo Bilder Workflow

Zoo Bilder Workflow

Zeit mein Versprechen aus dem letzten Beitrag einzulösen und euch meinen Workflow der Zoo-Bilder zu zeigen! Ich fange bei der Tasche an und höre mit dem Lightroom-Import für das fertige Bild auf.

 

Bevor wir geistig nochmal meine Tasche packen, sollten wir mal überlegen welche Grund-Idee dahinter steckte. Ich wollte wie im vorherigen Post bereits erwäht ein richtig cooles Charakter-Potrait von einem Affen. Ich hatte also eine richtige Idee im Kopf und möchte euch empfehlen das auch zu machen. Überlegt was ihr wollt und zwar möglichst genau. Wenn euch was dazwischen kommt, könnt ihr immer noch genügend spontan sein 😉

Damit stand schon mal fest was ich alles für dieses „Projekt“ brauchte:

Zoo Bilder Workflow

Ich liebe dieses Potrait. Der Kamerad hier zeigt so richtig Charakter finde ich 🙂

 

Zusätzlich mitgenommen habe ich trotzdem mal das 18-55 und das 55-250. Gebraucht habe ich sie aber nicht. Wem allerdings ein solches Tele zu groß ist, der kann natürlich zu einem Canon Tele-Zoomobjektiv EF-S 55-250mm 1:4-5,6 IS STM greifen. Das bietet ne Top-Bildqualität, aber leider nur die halbe Brennweite.

 

Wie bin ichs vor Ort angegangen?

 

Erstmal Tele drauf und Streulichtblende hin. Sieht fett aus. Dazu noch der Batteriegriff. 1A!

Viele verachtende Blicke und ein paar anerkennende einiger Spiegelreflexfotografen bekommen. Also alles wie immer mit der Gerät…

 

Einstellungen an der Kamera?

 

Das kam ein bisschen auf die Brennweite und die Umgebung an.

Bei einer Brennweite von 500mm und einer Verschlusszeit von 1/400 kann man mit dem Sigma noch frei Hand schießen. (Respekt an Sigma an dieser Stelle, der Bildstabi ist erste Sahne).

 

Jetzt kommen wir zum Problem. 1/400 geht bei schattigen Bereichen schon mal zu Lasten der ISO. Und ISO 1600 sieht man bei meiner EOS 600D einfach. Das ist so, wird so bleiben und die Kunst liegt darin damit umzugehen. Wo bleibt sonst meine Herausforderung?

Heißt für mich im Klartext. Viel Brennweite bei schattigen oder Motiven in Hallen oder ähnlichen gab es entweder mit Rauschen oder aber mit Stativ oder aber mit weniger Brennweite.

 

Das Stativ habe ich mir übrigens gezielt gespart. Nicht einmal aus Faulheit (ok, vielleicht ein bisschen). Aber ich wollte es auch wissen! Wie weit kann ich mit meinem Tele gehen und dabei noch scharfe Bilder zaubern? Außerdem konnte ich bei Bedarf auch meine Kamera irgendwo auflegen oer außreichend stabilisieren. (Zum Beispiel bei den Erdmämmchen, die waren nämlich drinnen). Damit konnte ich dann runtergehen bis auf 1/250 bei 500mm.

 

Und wie habe ich jetzt konkret fotografiert?

 

Zeitvorwahl, je nach Brennweite und Situation bei 1/400 bis 1/160.

Blende wurde mir dann errechnet, war aber zu Gunsten ISO meist offenblendig und wenns mir von der Tiefenschärfe nicht mehr gepasst hat, dann musste einfach der manuelle Modus her.

ISO habe ich auf Auto gestellt, im Menü aber auf 1600 begrenzt, immer fein drauf geachtet und wenn es nur irgendwie ging es vermieden soweit hoch zu gehen.

Aber….

So ein Tele ohne Stativ produziert trotz sehr gutem Stabi trotzdem eine ganze Menge Ausschuss. Nicht nur das, nein, auch müssen die Tiere ja passend posen und nach dem man diese ja nicht anleiten kann, braucht das schon mal eine ganze Weile. Darum ist in diesem Fall viel Knipsen tatsächlich besser und der Serienbildmodus ganz klar im Vorteil.
So kam es dann das ich tatsächlich über 1500 Bilder mit heim gebracht habe…

 

Das Aussortieren in Lightroom:

Läuft bei mir fast immer nach dem gleichen Schema ab: Ich bewerte nach Sternen. 1 Stern = Müll, 2 Sterne = behalten, nur RAW,  3Sterne, RAW + Photoshop.

Das wäre ungefähr gleichzusetzen mit: 1 Stern = Schrott, 2 Sterne = gut, 3 Sterne = geil.

Und mein Potrait bekam natürlich drei Sterne.

Obwohl ich das ja eigentlich für Schwachsinn halte, zeige ich euch jetzt trotzdem mein Bild out of camera, also ganz ohne Bearbeitung….

 

Zoo Bilder Workflow

Ganz schön flaue Nummer oder?

 

Also gut, was fällt auf? Das Bild wirkt ein bisschen flau und zu langweilig für das Motiv. Da brauchts mehr „Bumms“.

Wie immer steht am Anfang die RAW-Entwicklung.

In meinem Fall habe ich folgende Einstellungen verwendet um folgendes Bild zu generieren:

 

Zoo Bilder Workflow

CAMERA-RAW Einstellungen

Zoo Bilder Workflow

Bild nach CAMERA-RAW

Übrigens: Ich öffne meine Bilder für Photoshop immer über Lightroom per Rechtsklick -> Bearbeiten in -> In Photoshop CC als Smartobjekt öffnen
So habt ihr immer ein fertiges Smarobjekt, an dem ihr sofort anpacken könnt UND Lightroom erstellt euch eine virtuelle Kopie. Sau praktisch!

 

Prinzipiell sind meine genauen Einstellungen egal, das Prinzip ist hier viel wichtiger. Ich habe die Tiefen aufgehellt um mehr Zeichnung in die Augen zu bekommen und die Lichter abgedunkelt um mehr Zeichnung ins Fell zu bekommen. Außerdem habe ich noch einen Radialfilter mit Wirkung nach außen auf das Gesicht angewandt um den Blick ein wenig zu lenken.

Retuschiert habe ich nur ein paar minimale Flecken, die kaum auffallen. Darum lade ich dazu jetzt kein extra Bild in den Beitrag.

Kommen wir nun zu einem heiklen Teil in der Retusche. Dodge and Burn…
Da ich hier ja von Anfang etwas mit Charakter wollte, habe ich etwas mehr gemacht.

 

Zoo Bilder WorkflowIch habe mit Dodge and Burn ein bisschen das Fell nachgezeichnet (dünner, dunkler Streifen mittig auf dem Kopf), die Wangen und Nase ein bisschen abgedunkelt und zudem noch die Augen etwas mehr leuchten lassen.

Und zu guter Letzt habe ich noch den Rand des Bildes ein bisschen abgedunkelt und leicht entsättigt. Fertig war das Bild.

 

Zoo Bilder WorkflowZoo Bilder WorkflowUnd direkt drunter zum Vergleich nochmal das Anfangsbild.

 

Ich hoffe das war ein bisschen interessant für euch!

 

Liebe Grüße,

euer Karlheinz

 

PS: Ihr wollt mehr solcher Beiträge, eventuell sogar als Desktop-Recording? Dann lasst mal was hören 🙂

Reisebericht Omišalj Kroatien Teil #10

Reisebericht Kroatien Teil #10 enthält Tag 9 unseres Urlaubes.

Wie schon im letzten Reisebericht erwähnt, sind wir gegen Abend unseres 1. Tages auf Krk, nach Omišalj gefahren.

Omišalj (dt: Moschau, ital: Castelmuschio) ist eine kleine Küstenstadt im Nordwesten der Insel Krk, Kroatien. Die Bevölkerungsanzahl der Stadt selbst beträgt 1.868 (2011), die des gesamten Gemeindegebiets, das auch das nahe Njivice (dt: Sniewitz) miteinschließt, 2.983 (2011).

Omišalj ist eine der ältesten Städte von Krk. Sie wurde im 3. Jahrhundert von den Römern als Fulfinium gegründet. Ihre strategische Bedeutung bezieht sie aus ihrer Lage auf einem 80 m hohen Felsen, von dem man die Kvarner-Bucht überblicken konnte. Aus der Zeit ihrer Gründung stammen die Überreste einer frühchristlichen Basilika. Im 12. Jahrhundert wurde Omišalj Castri musculi genannt (von lateinisch ad musculi „bei den Muscheln“).

Quelle: Wikipedia

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Zuerst haben wir uns die Stadt angeschaut und anschließend auch dort gegessen.

Omišalj ist zwar wirklich nicht so groß, aber dafür umso schöner. 🙂 Es gibt viele, kleine und verwinkelte Gassen, bunte Häuser und nette Hinterhofgärtchen. 🙂

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Eine schöne Kirche haben sie auch… 🙂IMG_9798 IMG_9800 IMG_9803

Bei den vielen Gassen kann man sich schon sehr leicht verlaufen, wir haben aber glücklicherweise wieder zurück gefunden zu unserem Parkplatz. 😀IMG_9806 IMG_9807 IMG_9808 IMG_9811

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Nach unserem Stadtrundgang haben wir dann in einem Restaurant am Kirchplatz (?) gegessen. Die Restaurants haben wir immer im Reiseführer herausgesucht und wurden nie enttäuscht. Falls Interesse besteht, kann ich Euch im nächsten Bericht mitteilen, welchen Reiseführer wir dabei hatten.

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Dieses schöne Mosaik habe ich auch an dem Platz fotografiert, wo wir gegessen haben.

Nach dem Essen sind wir Richtung Meer gelaufen und ich konnte von einem Aussichtsplatz noch ein paar tolle Fotos machen.

Unter anderem von diesem verfallenen Hotel:

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Bei diesem Bild habe ich noch die Zeitungsannonce von der Eröffnung mit reingebastelt. 🙂

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Das Hotel war wirklich ein cooles und sehr außergewöhnliches Motiv. Leider hatten wir nicht mehr die Zeit, noch näher hinzulaufen und uns das Hotel mal von Nahem anzuschauen.

Folgende Bilder sind außerdem noch auf dem Aussichtsplatz entstanden:

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Hafen von Omišalj

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In Richtung Festland fotografiert…IMG_9844 IMG_9847

Im nächsten Reisebericht gibt es ein kleines Tutorial über Nachtfotografie und ihr bekommt meine Ergebnisse von Njivice bei Nacht zu sehen. 🙂

Liebe Grüße 🙂

 

Das Equipment der Reise:

Kameras:

Objektive:

Blitz:

Stativ:

Rucksack:

Speicherkarten:

Zusatzakkus:

 

und im Nachgang:

 

Kreative Automobilfotografie Pavel Kaplun Erfahrung

Wie ihr ja bereits wisst, war ich am 21.11.2015 bei Pavels Kreativworkshop zur Automobilfotografie in Neumarkt (Oberpfalz) im historischen Maybachmuseum. Angereist bin ich mit dem Zug, da der Bahnhof zu Fuß nur 3 Minuten vom Museum entfernt ist.

Der Plan des Tages war vormittags im Museum zu fotografieren und nachmittags ein Composing á la Pavel Kaplun mit einem eigenen Bild zu erstellen. Außerdem stand in der Beschreibung, dass ein Fahrzeug mit einer Hensel-Blitzanlage zu fotografieren ist.

Warum habe ich mir diesen Workshop gegönnt?

Nun ja, ich habe bereits einige Aufträge mit Fahrzeugen fotografiert und ich und vor allem die Kunden waren mit den Ergebnissen immer sehr zufrieden. Aber ich dachte mir, was ich mir bei sowas immer denke: Wenn ich hier nur eine Kleinigkeit mitnehmen kann, hat es sich gelohnt! Außerdem wusste ich ja, dass Pavels Kreativstudio nicht umsonst KREATIVstudio heißt. Der Name war und ist hier Programm….
Außerdem lag mir viel am Photoshop-Teil. Oft habe ich mich an Composings versucht, nur leider wollte es nie so recht klappen und hat mich auch nie so 100%ig überzeugt.

Im Prinzip wollte ich mir also Inspiration für meine eigenen Arbeiten holen und mir mehr Verständnis für Composings aneignen. Und ganz ehrlich: Gibt es denn einen besseren Lehrer für sowas als Pavel Kaplun und seinen Kollegen Miho?

Die Ankunft:

Erstmal sticht der ziemlich modern wirkende Bau ins Auge, nur leider habe ich keine Bilder davon gemacht. Darum verlinke ich einfach das Museum ganz am Ende des Beitrags 🙂
Im Seminarraum des Museums angekommen traf ich das erste Mal auf Pavel Kaplun und seinen Kollegen Miho. Beide wirkten vom ersten Moment an sehr sympathisch, entspannt und freundlich, was sicherlich auch dafür gesorgt hat, dass die Stimmung unter den Teilnehmern sehr ausgelassen war.
Nach dem ersten Kaffee (ich war um viertel vor 7 schon im ersten Zug gesessen, den hab ich also wirklich gebraucht) ging es direkt los ins Museum. Als erstes erklärte uns Pavel die Blitzanlage von Hensel, welche wir später noch alle an einem von ihm ausgewählten Fahrzeug benutzen durften. Danach fingen wir alle an zu fotografieren. Eine/r an der Anlage, der Rest verteilt in dem kleinen, aber feinen Museum.

Miho hat uns hierbei einiges gezeigt. Zum Beispiel habe ich immer eher gegen Spiegelungen „gekämpft“, anstatt sie bewusst ins Bild zu integrieren. Im Museum konnte man das herrvoragend ausprobieren, denn hier waren die Haupt-Lichtquellen symmetrisch und geradlinig über den Fahrzeugen angeordnete Oberlichter. Das sorgte für geniale Spiegelungen. Was noch dazu kam war, dass wir tatsächlich fast jedes Fahrzeug aufmachen und uns rein setzen und darin fotografieren durften. Richtig cool…

Kreative Auomobilfotografie Pavel Kaplun Erfahrung

Hier kann man im Bild sowohl die Oberlichter sehen, als auch die saubere Ausrichtung der Fahrzeuge. Das auf dem Bild sind übrigens die meisten Fahrzeuge. Sieht nach wenig aus, reicht aber vollkommen. Jedes einzelne Fahrzeug liefert genügend Material, da jedes einzelne seine ganz eigenen Details hat.

Kreative Auomobilfotografie Pavel Kaplun Erfahrung

Kreative Auomobilfotografie Pavel Kaplun Erfahrung

Diese beiden Bilder hier zeigen, was man mit Spiegelungen machen kann, wenn man kreativ ist. Zugegeben, auf die Idee sie so ins Bild zu integrieren wäre ich wahrscheinlich lange nicht gekommen.

 

Mit den Bildern war es natürlich noch nicht genug. Denn wie gesagt bot jedes einzelne Fahrzeug einen unvergleichlichen Detailreichtum. Das war für mich richtig geil, denn eigentlich fotografierte ich bis dato fast nur moderne Fahrzeuge…
Jetzt spiele ich mit dem Gedanken mir einmal ein Shooting zu organisieren bei dem ein Oldtimer den Mittelpunkt einnimmt.

Zwischendrin wurde ich dann einmal zu Pavel gebeten, um mein ganz persönliches Material für das Composing zu fotografieren. Das Ergebnis:

Kreative Auomobilfotografie Pavel Kaplun Erfahrung
Und danach machten wir noch im Musem bis ca. 12:30 weiter. Hierzu auch nochmal ein paar Ergebnisse:

 

Kreative Auomobilfotografie Pavel Kaplun Erfahrung

Eines meiner Favoriten…

Kreative Auomobilfotografie Pavel Kaplun Erfahrung

Eine 4-stellige Fahrgestellnumer. Damals war die Welt halt noch in Ordnung…

Kreative Auomobilfotografie Pavel Kaplun Erfahrung Kreative Auomobilfotografie Pavel Kaplun Erfahrung Kreative Auomobilfotografie Pavel Kaplun Erfahrung Kreative Auomobilfotografie Pavel Kaplun Erfahrung

Kreative Auomobilfotografie Pavel Kaplun Erfahrung

Auch hier macht sich die Spieglung richtig gut finde ich….

 

Gegen 12:30 gingen ein paar Teilnehmer und ich zu einem sehr unterhaltsamen Mittagessen in ein nahegelegenes Hotel.

Frisch gestärkt trafen wir uns alle wieder im Seminarraum des Museums und starteten durch mit Photoshop. Ich war zugegebenermaßen sehr gespannt….

Zuersteinmal wurde das Bild, welches wir gemacht haben ein wenig retuschiert und mit Camera-Raw angepasst. Anschließend stellten wir es mit dem Pfad-Werkzeug frei.

Der neue Hintergrund und Boden wurde einzeln mit Pavels Dateien erstellt. Hierbei haben wir einmal einen Fußboden und einen Himmel eingefügt. Die scharfen Kanten wurden mittels Verlauf in der Maske abgeschwächt und dann mit „Nebel“ überlagert. Der Nebel wurde erstellt in dem man eine rechteckige Auswahl über den Kanten erstellte, diese mit weißer Farbe füllte und stark weichzeichnete.

Kreative Auomobilfotografie Pavel Kaplun Erfahrung

Sieht doch schon ganz gut aus oder?

 

Fehlte nur noch das freigestellte Fahrzeug….

Kreative Auomobilfotografie Pavel Kaplun Erfahrung

Ok, irgendwas passt hier nicht….

Kreative Auomobilfotografie Pavel Kaplun Erfahrung

Ahaaaaa….. Schatten sind das Maß der Dinge. Und das auch wieder auf eine ganz einfache Weise: Auswahl erstellen mit dem Lasso-Werkzeug, dann eine Tonwertkorrektur mit eben dieser Auswahl erstellen und der Maske etwas weiche Kante geben. Fertig! Nur die Kernschatten nicht vergessen…

 

Fehlte nur noch ein bisschen Farblook, Scheinwerferlicht und Pavels Kran und fertig war das Composing….

 

Kreative Auomobilfotografie Pavel Kaplun Erfahrung

Das sieht doch schon recht gut aus oder?

Pünktlich um 17 Uhr endete der Workshop. Wir hatten alle ein Bild, ähnlich meinem und einen wunderbaren Tag hinter uns.

 

Fazit:

 

Da gibt es natürlich erst einmal die Frage zu beantworten: Haben sich Zeit und Kostenaufwand (1 Samstag, 250€ + Anreise + Verpflegung, abgesehen von Snacks, Kaffee und Kuchen) gelohnt?

-> Auf jeden Fall. Ich konnte für mich selbst so viel mitnehmen. Ich habe gelernt, wie man Spiegelungen integrieren kann und ich habe gelernt wie man sie vermeidet. Außerdem hatte ich die Gelegenheit mit einer HENSEL-Blitzanlage zu arbeiten und ich hab ein ganz eigenes, persönliches „Pavel-Composing“. Zudem hat mir das Erstellen des Bildes nicht nur viel Freude bereitet, sondern auch sehr erfolgreich mein Verständnis (Schatten, Kernschatten, Perspektiven, usw.) erweitert.

Und ganz nebenbei war es mir natürlich auch eine Ehre mit Pavel zu fotografieren und zu arbeiten.

 

Kurz gesagt, kann ich den Workshop tatsächlich jedem Autofreund empfehlen. Ich bin mir sicher, dass er euren Horizont in der Automobilfotografie ein ganzes Stück erweitern wird, ganz egal ob Anfänger oder fortgeschritten!

 

Ich werde jetzt nochmal das genau selbe Composing erstellen und ein bisschen üben!

 

Bis dann,

 

euer Karlheinz

 

PS: Fast hätte ich es vergessen: Der Link zum Maybach-Museum: http://www.automuseum-maybach.de/

 

Das hier verwendete Equipment:

Objektive:

Rucksack:

Speicherkarten:

Zusatzakkus:

und im Nachgang:

 

Reisebericht Njivice / Krk Kroatien Teil #9

Reisebericht Kroatien Teil #9 enthält Tag 9 unseres Urlaubes.

An Tag 9 ging es für uns mit der Fähre von Cres nach Krk. Vorab gibt es erst mal zu sagen, dass es uns auf Cres um einiges besser gefallen hat, als auf Krk. Das lag vor allem daran, dass es auf Cres lange nicht so viel Tourismus gibt und auch landschaftlich gefiel uns Cres besser. 🙂

Krk  ist eine kroatische Insel im Mittelmeer und nach neueren Messungen mit 405,78 km² neben dem gleich großen Cres die größte Insel in der Adria. Sie liegt in der Kvarner-Bucht südöstlich von Rijeka. Durch die Krk-Brücke ist Krk seit 1980 mit dem Festland verbunden. Auf der Insel leben rund 17.800 Menschen. Administratives Zentrum der Insel ist die Stadt Krk.

Quelle: Wikipedia

Leider war an dem Tag das Wetter wieder nicht so toll, was man auf den folgenden Bildern auch sieht.

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Als wir auf Krk angekommen sind mussten wir erst einmal noch zu unserem Campingplatz fahren. Leider hat das ziemlich lange gedauert, da wir auf der Straße fahren mussten, die Richtung Festland verlief und dort war natürlich sehr viel los. Viele Urlauber reisten an diesem Tag wegen des Wetters auch ab, wovon wir uns aber nicht beeindrucken ließen. 😉

Am Campingplatz angekommen, habe ich erst mal ein paar Fotos von diesem kleinen Kamerad gemacht. 😉

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Nach erfolgreicher Platzsuche…

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…haben wir natürlich erst mal die Lage im Supermarkt des Campingplatzes abgecheckt. 😉

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Am selben Abend sind wir noch nach Omišalj gefahren. Darüber könnt ihr im nächsten Reisebericht etwas lesen bzw. sehen :), der (hoffentlich) wieder pünktlich nächste Woche kommt. 🙂

Viele Grüße 🙂

 

 

 

Das Equipment der Reise:

Kameras:

Objektive:

Blitz:

Stativ:

Rucksack:

Speicherkarten:

Zusatzakkus:

 

und im Nachgang:

 

Zoo Augsburg Bilder

Zoo Augsburg Bilder

 

Heute soll es wieder einmal um die von mir geliebte Tierfotografie gehen. Wie ihr dem Titel schon entnehmen konntet, habe ich es mir einfach gemacht und bin kurzerhand in den nächstgelegen Zoo nach Augsburg gefahren und der Eintritt kostete 8€ pro Person.

 

Mit dabei hatte ich:

 

Zoo Augsburg Bilder

Ich liebe dieses Potrait. Der Kamerad hier zeigt so richtig Charakter finde ich 🙂

Schon von Anfang an war mir klar, dass die Bilder so richtig geil werden, denn mir gelangen schon zu Beginn richtig feine Bilder. Dieses mal hatte ich schon vorab wieder ein Foto in meinen Gedanken gebastelt, nach dem ich mich richtete. Ich wollte unbedingt ein „Charakter-Potrait“ von einem finster dreinblickenden Affen. Ja gut, dass war nach 10 Minuten erledigt. So einfach kann Fotografie sein.

Ich zeige euch hier übrigens wie immer die komplett fertigen Bilder, sprich bearbeitet in Camera RAW und Photoshop CC. Ich bin kein Fan von: Uiiii. Schau mal so geil kam das Bild aus meiner Kamera. Das ENDPRODUKT muss passen. Punkt!

Und hier habe ich mich defintiv mal für ein bisschen mehr Phtoshop entschieden, weil es einfach besonders knackig werden und fast schon ein bisschen grafisch wirken sollte. Wie gesagt, ich hatte ein Bild in meinem Kopf 😀

Beflügelt von der ersten gelungenen Aufnahme blieb ich noch eine ganze Weile am Affenkäfig stehen und erstellte noch einige weitere Bilder nach ähnlichem Muster, zum Teil jedoch mit weniger Photoshop.

Zoo Augsburg Bilder

Zoo Augsburg Bilder

Dann gab es natürlich auch noch ein paar „Jungaffen“, welche auch ganz hervorragend für meine Kamera posten. Einmal ganz schön entspannt:

Zoo Augsburg Bilder

 

Und einmal mit Schnulli im Schnabel. Ob den wohl irgendein Kind vermisst? 😀

Zoo Augsburg Bilder

Und dann gab es Zoff! Eben um den besagten Schnulli. Hmmm…. Ich sehe Parallelen zwischen den Affen und uns….

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Nur schwer konnte ich mich vom Affenkäfig lösen. Schließlich war hier ständig etwas geboten und ich musste quasi nur noch abdrücken.

Egal, ich wollte meine Speicherkarte ja schließlich nicht nur mit Affenbildern füllen. Etwas anderes sollte schon auch noch mit drauf 😉

 

Vorbei an bunten Vögeln ging es zum Bergziegengehege. Hier herrschte totale Enstpannung 😀

Verständlich, kann ja nicht jeder Sonntags wie bescheurt durch die Gegend rennen….

 

Zoo Augsburg Bilder

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Dann kam eine Überraschung für mich, denn ich wusste nicht, dass es begehbare Affenkäfige im Augsburger Zoo gibt. Dachte nicht, dass ich so nah ran kommen werde…

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Zoo Augsburg Bilder

Achtung, es folgen zwei meiner Favoriten:

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Zoo Augsburg Bilder

Dieses Streiflicht an diesem Affen gefällt mir auch sehr gut:

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Immerhin bei ihm scheint alles in Ordnung zu sein….

 

Wieder aus dem Affenkäfig draußen, gab es noch mehr Affen.

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Schrei doch nicht so !

 

Ich weiß, dass diese Aufnahme technisch nicht perfekt ist. Allerdings erklärte sich der Affe nicht bereit künstlich nochmal zu gähnen und so kam es, dass ich meine vorhandene Aufnahme stark croppen und das Rauschen in Kauf nehmen musste.

 

Vorsicht, hier steppt der Bär – NICHT! Auch im Bärengehege war eher sonntägliche Schlafstimmung…

Zoo Augsburg Bilder

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Kommen wir nun zu meinen Lieblingstieren: ERDMÄNNCHEN!

Die sind ja sooooo cool! Fast so cool wie Eichhörnchen 😀

 

Leider war es mir aber nicht möglich diese typische Erdmännchen-Haltung vor einem guten Hintergrund zu fotografieren. Eine graue Betonwand hätte mir schon gereicht. Aber naja, mann kann nicht alles haben, immerhin macht mein Tele ein relativ hübsches Bokeh 🙂

 

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Zoo Augsburg Bilder

Zoo Augsburg Bilder

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Das soll es für diese Woche dann leider auch gewesen sein, aber sei nicht besorgt, nächste Woche gibt es noch mehr Äffchen und eine ganze Hand voll anderer hübscher (? 😀 ) Tiere. Außerdem werde ich noch den kompletten Workflow von Idee im Kopf bis Ausgabe via Lightroom erklären und das anhand an meinem Lieblings-Affen-Charakter-Potrait (Achtung, Wortneuschöpfung).

 

Viele liebe Grüße,

 

euer Karlheinz

Reisebericht Kroatien Teil #8

Reisebericht Kroatien Teil #8 enthält Tag 8 unseres Urlaubes.

Am nächsten Tag hatten wir nochmal Glück mit dem Wetter. Es erwartete uns schon morgens strahlender Sonnenschein, wie am Tag davor. 🙂

Um das Wetter richtig nutzen zu können, sind wir an eine Bucht gleich in der Nähe des Campingplatzes gefahren und gelaufen. Es war zwar nicht so weit, aber trotzdem waren wir dort ziemlich alleine. 🙂

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Diese Bilder sind auf dem Weg dorthin entstanden…

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Und folgende Bilder haben wir an der Bucht gemacht. 🙂

Reisebericht Kroatien

Reisebericht Kroatien

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Da ich dort nur die GoPro dabei hatte und es über einen Bade- bzw. Schnorcheltag auch nicht alzu viel zu berichten gibt, seht ihr heute noch ein Video, welches beim Schnorcheln entstand. Ich habe es doch tatsächlich geschafft einen Fisch aufzunehmen, der erst einen anderen im Maul hat, ihn dann aber wieder ausspuckt!

Viel Spaß beim Anschauen! 🙂

 

Nächste Woche berichte ich schon über Krk, was unser zweiter Aufenthalt war.

Liebe Grüße 🙂

 

Das Equipment der Reise:

Kameras:

Objektive:

Blitz:

Stativ:

Rucksack:

Speicherkarten:

Zusatzakkus:

 

und im Nachgang:

 

Reisebericht Lubenice 2.0 Kroatien Teil #7

Reisebericht Lubenice Kroatien Teil #7 enthält Tag 7 unseres Urlaubes.

Weil am 7. Tag das Wetter total schön und sonnig war, beschlossen wir nun doch zu dem Strand mit der blauen Grotte zu laufen, da uns das irgendwie nicht richtig losgelassen hat. 🙂

Außerdem hatten wir zu dem Zeitpunkt schon alle Sehenswürdigkeiten und Orte durch, die wir auf Cres besuchen wollten.

Wer nicht weiß wovon ich rede, muss noch den Teil #5 lesen: http://lowfotobudget.de/reisebericht-lubenice-kroatien-teil-5/ 🙂

Wir sind dann recht zeitig losgefahren und sind auch schnell in Lubenice angekommen.

Reisebericht Lubenice

Dort erwartete uns erst einmal der Abstieg, der gefühlte Stunden dauerte. Der Weg war nicht besonders gut und an manchen Stellen war gar kein Weg zu erkennen. 😀 Da liefen wir einfach nach Gefühl bzw. einem Pärchen nach, dass vor uns gelaufen ist und auch so aussah, als wollte es zum Strand.
Falls jemand von euch mal auf Cres ist und zu diesem Strand laufen möchte, dem empfehlen wir auf jeden Fall feste Schuh und ganz viel zu Trinken!

Von dem Weg aus, hatte man einen guten Blick auf Lubenice.

Reisebericht Lubenice

Reisebericht Lubenice

Hier noch ein paar Bilder die ich auf dem Weg nach unten gemacht habe.

Reisebericht Lubenice

Reisebericht Lubenice

Reisebericht Lubenice

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Reisebericht Lubenice

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Und dann sind wir endlich angekommen. 🙂

Wie oben schon erwähnt, dauerte der Abstieg gefühlte Stunden, in Wirklichkeit dauert es aber nur eine dreiviertel Stunde bis Stunde.

Das Bild ist auf dem Weg nach oben entstanden, da ich auf dem Weg nach unten leider keins gemacht habe. Als wir angekommen sind, war der Strand noch deutlich leerer. 🙂

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Für alle Faulen – man kann auch mit dem Schiff zum Strand fahren. 😉

Reisebericht Lubenice

Reisebericht Lubenice

Reisebericht Lubenice

Der Strand war wirklich schön und die blaue Grotte auch sehr sehenswert. Aber das Wasser war sehr sehr kalt, was wahrscheinlich daran liegt, dass Lubenice „direkt“ am offenen Meer liegt und nicht in einer Bucht so wie die Stadt Cres.

Als wir zur blauen Grotte schwammen, sind wir vor dem Reinschwimmen noch kurz raus auf die Felsen geklettert, um uns nochmal aufzuwärmen. Doch wir sind dann ziemlich schnell wieder ins Meer gesprungen und in die Grotte geschwommen, da eine Touri-Gruppe mit Reiseführer auch gerade auf dem Weg dorthin war.

Beim Reinschwimmen sieht man erst mal gar nichts mehr, weil es wirklich stockdunkel in der blauen Grotte ist. Doch wenn man ganz hinten angekommen ist, dann ist es sehr schön. 🙂

Wir haben uns wegen der Kälte dann auch nicht so lange drinnen aufgehalten und sind bald wieder nach draußen geschwommen. Wer dort reinschwimmt, dem empfehlen wir Meerschuhe, da es an manchen Stellen nicht so tief ist, wo man stehen kann und vor der Grotte wo wir aus dem Wasser gegangen sind, dort sind die Felsen sehr scharfkantig.

 

 

Nach ein paar Stunden in der Sonne an diesem schönen Strand, haben wir uns dann wieder auf den Weg nach oben gemacht.

Der Rückweg war wirklich viel schlimmer, vor allem weil es auch noch so heiß war an diesem Tag. Jedoch hatten wir ja immer eine wunderschöne Aussicht, was wenigstens ein kleiner Trost war. 🙂

Aller Anfang ist schwer. 😉

Reisebericht Lubenice

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Auf diesem Felsen haben es sich ein paar Sonnenanbeter gemütlich gemacht. 😀

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Noch ein paar Bilder von dem Rückweg…

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ENDLICH wieder oben angekommen. 😀

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Ich hoffe euch hat der Reisebericht über den Strand und die blaue Grotte bei Lubenice gefallen.

Viele liebe Grüße 🙂

 

 

 

Das Equipment der Reise:

Kameras:

Objektive:

Blitz:

Stativ:

Rucksack:

Speicherkarten:

Zusatzakkus:

 

und im Nachgang:

 

Reisebericht Ustrine Kroatien Teil#6

Reisebericht Ustrine Kroatien Teil #6 enthält Tag 6 unseres Urlaubes.

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Den 6. Tag verbrachten wir in Ustrine. Leider war das Wetter wieder nicht besonders schön, doch wir machten das Beste daraus. 🙂

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Nur einige Kilometer von Belej entfernt, entlang der Küste runter in Richtung Westen, befindet sich Ustrine. Eine Siedlung römischer Herkunft, wovon Überreste von antiken Villen und viele Reste antiker Platten, Urnen und Keramik zeugen.

Ustrine ist eine kleine Hirten- und Fischersiedlung, am Rande eines Bergrückens, der aus 180 m Höhe steil zum Meer abfällt, welches mit einigen Buchten in die zerklüftete Küste hineinragt. Ustrine ist allein schon wegen des wunderschönen Ausblicks einen Besuch wert.

Sie werden von der Gastfreundlichkeit der einfachen und freundlichen Gastgebern begeistert sein, bei denen Sie Unterkunft finden können. Meeresfrüchte und frische Fisch sind Spezialitäten des kleinen Wirtshauses im Zentrum des Ortes.

Von der romantischen Kirche des Hl. Martins führt eine asphaltierte Straße durch den Ort und weiter runter zum Meer hinab zu den drei Buchten von Ustrine: Porat, Veli žal und Županj.

Quelle: http://visitlosinj.hr/Destination.aspx?id=12&lang=de-DE

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Zuerst haben wir Ustrine vom Parkplatz aus erkundet, was recht schnell ging, da es nicht sehr groß ist. Jedoch hat man wirklich eine tolle Aussicht, an einigen Stellen gibt es auch Bänke, die alle anders benannt sind, von denen man den Sonnenuntergang (wenn vorhanden :D) genießen kann. 🙂

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Die „Turtles bench“. 🙂

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Die „Sunset bench“. 🙂

Nicht nur die Bänke waren eine „Besonderheit“, es gab auch viele verschiedene Kakteen zu sehen.

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Diese Katze war nicht sehr gastfreundlich und hat ihr Haus vor uns verteidigt. 😀

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Erst nur ein böser Blick…

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…und dann wurden wir richtig angefaucht. 😀

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Das war ihr Haus.

Anschließend sind wir den Weg zum Strand noch ein Stück hinunter gelaufen. Da es dann aber wieder zu regnen angefangen hat, waren wir nicht ganz unten.

Diese Fotos sind auf dem Weg nach unten entstanden…

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Bei Sonnenschein wäre die Aussicht natürlich schöner gewesen. 🙂

 

Obst und Gemüse wird in Ustrine auch in fast jedem Garten angebaut.

Leider war noch nicht alles reif, sonst hätten wir etwas probieren können 😀

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Ein Schafgehege auf kroatisch 🙂

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Diesmal gibt es leider nicht so viel zu sagen, da Ustrine sehr klein ist und auch nicht so spektakulär. Trotzdem war es ein schönes Dorf und es war den Besuch wert.

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Ich hoffe euch hat der Reisebericht gefallen, diesmal waren es noch mehr Bilder als sonst. 🙂

Liebe Grüße 🙂

 


 

Das Equipment der Reise:

Kameras:

Objektive:

Blitz:

Stativ:

Rucksack:

Speicherkarten:

Zusatzakkus:

 

und im Nachgang:

 

Fallschirmsprung

Heute gibt es mal etwas ganz abseits der Fotografie. Etwas, dass ich euch aber trotzdem nicht vorenthalten möchte weil es einfach so genial war, dass ich darüber erzählen möchte.
Vor ein paar Wochen kam ein Kollege auf mich zu und erzählte mir davon, dass jemand aus seinem Bekanntenkreis Leute sucht die mit zum Fallschirmspringen möchten. Ab zehn Leuten gibt es nämlich einen ganz netten Gruppenrabatt und den möchten sie sich ganz gerne sichern.

„Klar, bin dabei“ sagte ich ohne lang zu überlegen 😀

Also gut, ein paar Wochen später ging es dann ans Eingemachte. An einem Samstag machten wir uns mittags, bei absolut bestem Wetter, auf den Weg zu einem kleinen Verkehrsflugplatz in Leutkirchen im Allgäu. Angekommen, kamen an der Wiese nebenan schon die ersten wieder runter von ihrem Höhenflug und im ersten Moment sah das alles ganz schön derb aus. Aber gut, kneifen kommt ja nicht in Frage, ab zur Anmeldung. Kurze Unterweisung und unterschreiben, dass man im Ernstfall, bla, bla, bla….
Ich will jetzt springen verdammt!
Gefühlte Ewigkeiten später durften wir uns in so richtig sexy Overalls schmeissen und wurden in Gurtzeug geschnürt. Kurz darauf fanden wir uns schon im Flieger wieder.
Schon komisch… Das war das erste Flugzeug ohne vernünftige Tür. Nur ein kleines Plastikrolltor klapperte da vor sich hin.
Wir stiegen und stiegen auf 1000 Meter, 2000 Meter (verdammt hoch hier), 3000 Meter (noch höher), 4000 Meter (oh, oh, Sprunghöhe erreicht)…

Also gut, nochmal alle Erklärunge vom Tandemmaster anhören, mit ihm an die Kante robben – herrje hier ziehts aber ganz schön bei offener Türe. Hände ins Gurtzeug, Buckel machen, Füße unters Flugzeug – krasses Gefühl, wenn man einfach so die Beine ausm Flieger hängen lässt auf 4000 Meter – Kopf nach hinten und schon wurde ich geschubbst….

WWWOOOOOOOAAAAHHHH — eine knappe Minute freier Fall…. völlig krank. Adrenalin ohne Ende und ein Ausblick der absolut seinesgleichen sucht.

Als die Minute rum war ging mit einem kräftigen Zug der Fallschirm auf und wir schwebten gemütlich dahin. Auf dem Weg nach unten wurde mir noch der Landeanflug erklärt und wir flogen ein paar flotte Spiralen mit dem Fallschirm, vorsicht – nix für schwache Nerven und Mägen.

Die Landung war erstaunlich sanft und ist vergleichbar mit ALDI-Tüten-Rodeln…

Meine weichen Knie danach hingegen waren schon etwas anstrengender und erst nach circa einer halben Stunde wieder vollständig vergangen.

 

War es das wert?

Aber Hallo! Auf jeden Fall. Würde ich sofort wieder machen. Wahnsinnig geiles Erlebnis!

Hier noch ein paar GoPro-Bilder:

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Top 5 Fotogadgets

Heute möchte ich über Dinge im Bereich der Fotografie reden, die mir so richtig ans Herz gewachsen sind.
Ich will aber nicht über spezielle Objektive oder aber eine Kamera sprechen, sondern um Sachen, die einem entweder den Alltag erleichtern oder aber bestimmte Sachen erst möglich machen.

Meine beliebtesten Fotogadgets

Platz 5: Reiserucksack

Für den gibt es von meiner Seite erstmal den Link zu einem ausführlichen Review von mir -> klick mich <-

Er kam in die Top 5, weil er mir vor allem unterwegs das Leben unglaublich erleichtert. In ihn passen alle möglichen Sachen rein und er bleibt trotzdem angenehm zu tragen. Außerdem verfügt er über ein Trinkflaschenfach an der Seite, kann aussen ein Stativ mitführen und schützt mit seinem Regenschutz vor dem Nass von oben. Einziger Nachteil beim Regenschutz ist, dass er nicht mit Stativ verwendbar ist, da dieses nicht darunter passt.

 

Es gibt an ihm aber noch ein weiteres Feature, was ihm zu meinem Lieblingsreisebegleiter macht: Er ist diebstahlsicher!
Sau praktisch wenn man in Großstädten, auf Märkten oder Messen, in U-Bahnen, Bussen oder sonstwo unterwegs ist wo sich viele Menschen und potenzielle Taschendiebe tummeln. Ich muss mich nicht ständig nach hinten umsehen, ob mir gerade jemand meine Kamera aus der Tasche klaut, nein, ich kann vollkommen entspannt meine Umgebung genießen. (Sofern in U-Bahnen und Co. möglich 😀 )Wie das mit dem diebstahlsicher realisiert wird? Nunja, einen kleinen Umstand muss man dafür in Kauf nehmen, denn der Zugang zum Hauptfach in dem Kamera und Linsen sicher und gepolstert verstaut sind erfolgt über die „Rückenseite“.

Hier kommt ihr zum Produkt: Mantona SLR-Rucksack Trekking

 

Fotogadgets

Rucksack mit Inhalt

Fotogadgets

Das ALLES passt rein.

Fotogadgets

Variable Trennungen

Fotogadgets

Regenschutz

Fotogadgets

Stativhalter

 

Platz 4: Batteriegriff

Der bringt mir gleich mehrere Vorteile. Erstens kann ich damit gefühlt ewig fotografieren, da der Batteriegriff, dank zwei Akkus im Griff, ewig hält und außerdem macht er es möglich bequem hochkant zu fotografieren. Besonders interessant für alle, die gerne mal im Liegen hochkant schießen und dabei möglichst wenig wackeln wollen.
Mega interessant wird das übrigens auch für alle Filmer, die ja dank permanentem LiveView immer mal wieder über Akkuprobleme klagen.
Wer noch mehr darüber lesen möchte für den gibt es hier einen ausführlicheren Beitrag und hier den Link zum Produkt: Minadax Batteriegriff

Fotogadgets

Hochkantauslöser

Fotogadgets

Batteriegriff in „Einzelteilen“

 

Platz 3: Filter

Damit meine ich in diesem Fall Filter die man vors Objektiv schraubt und einerseits Polfilter und andererseits ND-Filter. Diese „Gadgets“ machen mir so manches Bild erst möglich und sind gar nicht einmal so teuer. ND-Filter gibt es in veschiedenen „Stärken“ und somit auch im Set für z.Bsp. für 79,90€ hier: Slim Neutral Graufilter Set bestehend aus ND8, ND64, ND1000 Filtern. Klar, 80 € sind schon viel Geld, allerdings sind Filter mal wieder so eine Sache, die man nicht nochmal kaufen muss, sofern sie nicht kaputt gehen. Daher einmal gescheit und gut ist.

Die ND-Filter haben mir bei folgendem Bild in der Türkei wahnsinnig geholfen, indem sie mir ein bisschen Licht genommen haben und ich dadurch lange belichten konnte. Eines meiner absoluten Lieblingsbilder…IMG_4810

Polfilter wiederum habe ich bis dato nur einen eher günstigen, der im Set daher kam: Polaroid 58mm HD Filterset. Von den vier Filtern nutze ich aber effektiv nur den Pol-Filter, welcher mir für den Preis aber sehr gute Dienste leistet.  Gerade im Segment der Auto-Fotografie bringt er mich sehr weit, allerdings werde ich mich trotzdem noch nach einem qualitativ hochwertigeren, teureren Modell umsehen weil ich in diesem Sektor proffesionell werden will.

Fotogadgets

Polfilter

Fotogadgets

ND-Filter-Set

Fotogadgets

ND-Filter-Set

 

Kleiner Tipp noch für Filter: kauft euch welche, die so groß sind, dass sie auch auf das größte eurer Objektive passt. Adapterringe gibt es nämlich schon für kleines Geld….

 

Platz 2: Reisestativ

Auch hierzu gibt es ein ausführliches Review auf meinem Blog.

Ach ja, einfach wunderbar dieses Teil; leicht, kompakt und deswegen immer dabei. Wenn ich daran denke, wie ich es früher gehasst habe mein Stativ mit zu nehmen (damals hatte ich nur ein mittelgroßes Studio-Stativ) und wieviele geile Bilder ich dadurch verpasst habe… Schade darum, aber ich habe dazu gelernt! Ein paar Euros in die Hand nehmen und ein Stativ zulegen, am Besten wieder ein Besseres. Kauft man schließlich im Normalfall auch nur einmal und wird eher geschont, da nur unterwegs im Einsatz. Meins seht ihr hier:

Fotogadgets

schön kompakt

Fotogadgets

Durch die beiden Schrauben, die man kontern kann…

Fotogadgets

…wird es unglaublich flexibel. Doch damit nicht genug…

Fotogadgets

… für Telenutzer ist es durch seine Einbeinfunktionalität echtes Gold wert, vor allem unterwegs!

(Entschuldigt die miesen Fotos. Hab sie mit dem Handy gemacht)

Seit dem ich Besitzer dieses Stativs und des Rucksacks bin, habe ich tatsächlich IMMER ein Stativ am Mann. Und genau entstehen Bilder wie das oben aus der Türkei…

 

Platz 1: Handschlaufe

 

Wer kennt das Bild nicht? Mitten in einem Touri-Ort, logischerweise voll Touris, baumeln zig (oft schweineteure) Spiegelreflexkameras vor Bäuchen und fristen dort (im Automatikmodus) ihr Dasein. Dann wird mal kurz ein Bildchen hier und da gemacht (Aufklappblitz natürlich immer an), meist von der Begleitperson vor irgendwelchen Gebäuden oder sonstigen Sehenswürdigkeiten. Dann ganz schnell wieder Objektivdeckel drauf und baumeln lassen…

Ich habe es auch probiert mit diesem komischen Nackengurt…
Grauenvoll…
Furchtbar…
Nervig…

Eine Alternative musste her. Erst wollte ich den Sniper-Strap, einen angeblich sehr bequemenen Schlultergurt, habe mich dann aber doch für etwas entschieden, was mich mehr mit meiner Kamera „verbindet“ und auch etwas günstiger ist: Eine Handschlaufe und zwar die Originale von Canon. Also doch nicht ganz so billig, trotzdem aber billiger als ich sie damals gekaiuft habe. Mein Preis lag bei 45€, der heutige bei 32€.
Hier der Link dazu: Canon Handschlaufe
Auch  wenn ich mir anfangs nicht so sicher war, ob mir das Teil bequem genug ist habe ich bald gemerkt, dass ich nichts anderes mehr will. Daran habe ich meine Kamera schon durch fremde Länder getragen, habe sie stundenlang über Messen geschleppt und und und…

Alles relativ ohne Anstrengung, vor allem mit dem Batteriegriff, da dieser eine extra Öse zum Befestigen hat und damit der Drehteller für das Stativgewinde wegfällt.

Dieses Teil bekommt von mir eine ganz klare Kaufempfehlung! Vor allem wenn ihr euch über den Nackengurt ärgert und eine Alternative sucht 😉

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Ich hoffe das alles war ein bisschen interessant für euch 🙂

 

Liebe Grüße,

 

euer Karlheinz 🙂