So fotografiere ich im Garten

Wer meine Gartenbilder bereits gesehen hat, weiß dass ich mich zumindest die letzten Male auf Blumen konzentriert  habe und das eigentlich meist aus der Makroperspektive.
Ein kleiner Tipp von mir: fotografiert Blumen nicht immer komplett. Ein Bild von einer kompletten Blüte zu machen wirkt schnell langweilig. Versucht mal nur einen Ausschnitt formatfüllend auf den Sensor zu bekommen.

Achtet auch darauf, dass der Hintergrund passt. Ein Auto oder eine Garage im Hintergrund ist bei einem Blumenbild nicht unbedingt die erste Wahl. Ihr könnt euch auch an einem Bokeh versuchen, also den Hintergrund unscharf gestalten. Das gelingt euch mit einer großen Blende, bei einem Kitobjektiv zum Beispiel f3,5.

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Des Weiteren solltet ihr bei der „Gartenfotografie“ darauf achten, dass die Farben originalgetreu wiedergegeben werden, da diese wohl den größten Teil der Bildwirkung ausmachen. Ich spiele dabei immer gern mit dem Weißabgleich und stelle ihn auf die zutreffende Umgebung (Tageslicht, wolkig, Schatten). Außerdem könnt ihr euch bei Canon zum Beispiel am Bildstil versuchen. Hier habt ihr zum Beispiel Einfluss auf die Farbsättigung und Kontrast. Auch die Weichzeichnungsmöglichkeit unter dem Punkt Schärfe solltet ihr beachten. Übertreibt aber nicht bei der Farbsättigung, denn diese verändert eventuell auch die Farbe vom Umgebungslicht und lässt dann dadurch das Foto künstlich wirken.

Das „Fotoshooting“ im heimischen Garten hat mir außerdem mal wieder bewiesen, dass die besten Motive manchmal einfach nur vor der Haustür warten!

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