So fotografiere ich im Urlaub

Fotografieren im Urlaub ist was Tolles! Man kann Motive jagen, die man sonst nirgendwo hat.

Aber wie fotografiere ich im Urlaub? Was habe ich dabei?

Erstmal zur Ausrüstung:

  • Kamera
  • Reiseobjektiv Sigma 18-200mm 1:3,5-6,3 II HSM
  • Sonnenblende
  • Handschlaufe
  • Nackengurt
  • Speicherkarten
  • Akkus
  • evtl. Blitz
  • evtl. Stativ

„Nicht mehr?“ Werden sich jetzt einige von euch fragen? Und dann auch noch ein ach so verpöhntes Reiseobjetiv? Nein, so lange ich sie nicht unbedingt brauche, lasse ich meine Tasche im Hotelzimmer.

Warum?

Erstens weil ich möglichst wenig mit mir rumtragen möchte und mir eine Kamera-Tasche, z.B. auf dem Prag-Trip zu schwer geworden wäre und zweitens geht es mir um die Angst vor Taschendiebstahl.

Auch wenn es auf dieser Seite um „Lowbudget“ geht, wissen wir alle, dass eine Kamera auch wenn sie günstig ist immer noch viel Geld kostet und zudem wäre dann auch die normalerweise beinhaltete Speicherkarte weg. Ganz zu schweigen von Objektiven, Filtern und Co.

Wenn ich mir aber im Urlaub mal einen Tag nur zum Fotografieren nehme, beispielsweise weil ich am Vortag beim Spaziergang ein oder mehrere interessante Motive entdeckt habe und dabei unterschiedliche Anforderungen habe, dann darf die Tasche mit. Das gilt vor allem für Langzeitbelichtungen, z.B. bei Nachtaufnahmen. Hier ist ein Stativ natürlich unerlässlich.

Und ein Reiseobjektiv nutze ich wie gesagt auch um Gepäck zu sparen und weil ich meine Kamera nicht mit unnötigen, eventuell den Sensor verdreckenden Objektivwechseln belasten möchte. Außerdem habe ich mir das Sigma zugelegt, weil diese Optik ihren Stärkebereich ungefähr zwischen 35mm und 100mm Brennweite hat. Somit deckt ihr starker Brennweitenbereich schon ca. 70% ab und beim Rest wie Teleaufnahmen kann ich danach, wenn ich das möchte, die Bildmitte freistellen, also den meist verdunkelten und verzerrten Randbereich abschneiden.

Wie ich fotografiere:

Mein Urlaubsliebling: die Blendenautomatik

Am meisten fotografiere ich mit der Blendenautomatik, sprich ich gebe die Verschlusszeit vor. Dadurch kann ich, gerade wenn ich in eine dunkle Gasse komme meine Verschlusszeit an die Untergrenze von 1/40 bis maximal 1/30sek bringen und muss mir dabei keine Sorgen darüber machen, ob die Bilder verwackelt sind. Anders verhält sich das natürlich, wenn ich Potraits oder aber Makroaufnahmen, beispielsweise die Heuschrecke im Zillertal fotografiere. Hier schlägt Schärfentiefe die Verschlusszeit, ich schalte also auf Zeitautomatik. Der Nachteil hier ist natürlich, dass die Kamera in dunklen Situationen eine zu lange Verschlusszeit von beispielsweise 1/15sek wählt und es dann im schlimmsten Fall erst zu Hause am PC auffällt, dass einige Aufnahmen verwackelt sind.

k-IMG_7390

Der Iso-Wert im Urlaub:

Der ISO-Wert sollte natürlich gerade angesichts der Tatsache, dass ich mit einem APS-C Sensor fotografiere eher niedrig gehalten werden. Erfahrungsgemäß sind Werte bis ISO 400 noch rauschfrei, in Notfällen aber auch ISO 800 und eventuell auch 1600 noch in Ordnung. Ich fotografiere zwar mit ISO-Automatik um weniger Einstellungen während dem Fotografieren verändern zu müssen, gebe aber dem ISO Auto-Limit, welches sich bei meiner EOS 600D im Menü einstellen lässt den Wert 800 und habe im Sucher auch immer einen Blick auf den seitens der Kamera gewählten ISO-Wert.

Mein persönlicher Geschmack: Die Belichtungskorrektur

Für meinen Geschmack und meine Erfahrung macht mir meine EOS 600D immer ein wenig zu dunkle Bilder. Deshalb fotografiere ich meist mit der Belichtungskorrektur (Taste AV bei Canon) und dem Wert „+1/3“. So sehen die Bilder meiner Meinung nach schon sehr viel freundlicher aus.

 

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