Reiseequipment; Reisestativ

An ein Reisestativ stelle ich folgende Anforderungen:

  1. Möglichkeit es zum Einbeinstativ umzubauen
  2. Packmaß um die 35 cm, max. Arbeitshöhe ab 120 cm
  3. schnell auf-, abbaubar
  4. Kugelkopf
  5. Panoramaskala
  6. hohe Flexibilität

Durch diese Wünsche boten sich mir folgende Angebote:

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Letzteres fiel aufgrund mehrerer schlechter Bewertungen, betreffend schlechter Stabilität allgemein und Kugelkopf, von vornherein raus. Waren also noch das Mantona und das Rollei im Rennen.

Warum wurde es das Mantona?

Auch meine Kaufentscheidung habe ich zum Teil auf die Rezensionen mehrerer Seiten gestützt. Denn laut den Aussagen der Autoren sei beim Mantona der Kugelkopf stabil, beim Rollei gebe er aber ab und zu nach. Trotzdem erkannte ich kaum einen Unterschied. Letztlich entscheidend war dann aber eher ein Angebot seitens Amazon, denn wer ein [php snippet=23] kauft, der bekommt 15% auf ausgewählte Rucksäcke!
Das traf sich bei mir, denn einen Rucksack wollte ich auch noch um mein Equipment auf Reisen besser schützen zu können. Mein Glück, dass ein Solcher grad auch in dieser Aktion einbegriffen ist, eine Rezension zu Selbigem wird später noch folgen.

Hier noch ein Link: [php snippet=25]

Starten wir mit der ausführlichen Rezension:

Beim Auspacken besticht das Stativ durch eine für seinen Preis sehr wertige Verarbeitung. Kein billiges Plastik, alles fasst sich gut an, nichts riecht unangenehm.

Im Lieferumfang sind enthalten: Das Stativ, eine Transporttasche, 2 Inbusschlüssel, eine Adapterschraube und eine Anleitung.

Ersteinmal die von Mantona versprochenen Maße kontrollieren:

IMG_0168 Packmaß stimmt

IMG_0176maximale Stativhöhe passt auch

Der Stand des Statives:

Soweit ganz gut, nur leider ein wenig begrenzt.
Leider muss hier schnell mit „Tricks“ gearbeitet werden:

  • Spiegelvorauslösung
  • Stativ so kurz wie möglich halten
  • Selbstauslöser mit 10sec
  • Fernauslöser benutzen (auch bei Selbstauslöser)
  • evtl. optischen Stabilisator abschalten

Leider werden diese Maßnahmen relativ schnell nötig, vor allem bei längeren Brennweiten ab 150mm. Allerdings sollte man angesichtes Preis und Gewicht nicht allzu kleinlich sein und wenn man die genannten Maßnahmen nutzt, wird die Fehlerquote relativ klein, in einer kleinen Testreihe lag sie dann bei circa 10%.

Der Kugelkopf:

Überzeugt durch seine standfeste Fixierung. Außerdem hat er gleich zwei Libellen zur Arretierung und eine Schnellwechselplatte. Die Panomaraskala ist natürlich auch ein praktisches Extra. Leider auch hier ein kleiner Minuspunkt; der Kugelkopf bewegt sich noch leicht nach der Fixierung. Darum wir der lange Selbstauslöser von 10sec nötig.

Weiter mit dem Umbau vom Drei- zum Einbeinstativ:

Als erstes wird dazu das Bein mit Kälteschutz abgeschraubt

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Dann wird der Spannring für die Mittelsäule geöffnet.

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Die Mittelsäule ein Stück nach unten schieben, den Plastikdeckel mit Gewichthaken abschrauben und die Säule nach oben heraus ziehen.

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Nun nimmt man die Adapterschraube und den Inbus-Schlüssel zur HandIMG_0183

und schraubt die Adapterschraube in den Stativfuß.IMG_0184

Auf das andere Schraubenende kommt dann noch die Mittelsäule – FERTIG!IMG_0185

Tolle Flexibilität:

Dank der mitgelieferten Inbusschlüssel ist es möglich die Beine nicht nur in vorgegebener Position zu fixieren, sondern sie an beliebiger Stelle zu spannen.

IMG_0189

So sind die verrücktesten „Figuren“ möglich. Besonders interessant wird soetwas in der Natur, wo die vorgegebenen Einstellungen ab und zu einfach nicht passen.

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 Fazit:

Ich gebe eine Kaufempfehlung für all die, die es auch tatsächlich nur dazu nutzen um ab und zu unterwegs vom Stativ ein paar Bilder zu machen. Denn es ist klein, leicht, praktisch und 80% der Standardanforderungen gewachsen. Wer es jedoch im Studio benutzen will, oder aber hohe Ansprüche stellt, der sollte zu einer Alternative greifen.

Besonders gefällt mir an diesem Modell die Flexibilität und die Möglichkeit zum Umbau auf ein Einbeinstativ. Ich bin zufrieden damit und werde es ab sofort auf Reisen und Touren einsetzen 🙂

Ich hoffe das Review war aufschlussreich und hat eventuell dem ein oder anderen die Kaufentscheidung erleichtert. 😉

One Comment

  1. Pingback: Reiseequipment; Reisestativ | lowfotobudget.de

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